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CBD-Öl: Wunderwaffe bei Übelkeit, innerer Unruhe, Stress u.v.m. ?

pixabay / herbalhemp © pixabay / herbalhemp

Hanf gilt als eine der ältesten Heilpflanzen überhaupt. Erste Nachweise für die medizinische Verwendung lassen sich schon auf circa 8000 v. Chr. datieren. Doch erst in den letzten Jahren rückte die Hanfpflanze wieder vermehrt in den Fokus, wobei vor allem CBD-Öl eine besondere Aufmerksamkeit zukam. Angstzustände, Übelkeit, Hautprobleme – zahlreichen Internetforen zufolge gibt es scheinbar kaum etwas, das durch das Wundermittel nicht geheilt werden kann. Doch was ist CBD-Öl eigentlich?

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Was ist CBD-Öl?

Bei dem Hauptbestandteil des Öls, Cannabidiol (CBD), handelt es sich um ein Cannabinoid, welches aus der weiblichen Cannabis-Pflanze gewonnen wird. Somit gehört es zu der gleichen Stoffgruppe wie das bekanntere THC (Tetrahydrocannabinol). Cannabidiol hat im Gegensatz zu THC jedoch einen anderen Wirkmechanismus, wobei der größte Unterschied darin besteht, dass CBD nicht psychotrop wirkt.

Das bedeutet, dass der Konsum von Mitteln mit CBD nicht zu Rauschzuständen führt, wie es bei THC der Fall ist. Stattdessen zeigen zahlreiche Studien, dass der Wirkstoff gleich an mehreren Rezeptoren im menschlichen Körper andockt und so an entsprechend vielen Stellen wirksam werden kann. Dabei birgt besonders die angstlösende, entkrampfende und entzündungshemmende Wirkung des Öls ein großes medizinisches Potenzial.

Wie wirkt CBD-Öl?

Verschiedene Studien aus dem letzten Jahrzehnt zeigen, dass CBD-Öl gleich mehrere medizinisch bedeutsame Wirkungsweisen verbuchen kann. Dabei ließ sich vor allem in folgenden Behandlungsbereichen eine positive Wirkung feststellen:

  • Chronische und akute Schmerzen
  • Angstzustände
  • Übelkeit
  • Hautprobleme

CBD in der Schmerztherapie und bei Angstzuständen

Die heilsame Wirkung von CBD bei Schmerzen lässt sich vor allem darauf zurückführen, dass der Wirkstoff gleich an zwei verschiedenen Arten von Schmerzrezeptoren andockt: den Vanilloid-Rezeptoren und den Glycin-Rezeptoren. Besonders letztere sind Medizinern zufolge mitverantwortlich für die Unterdrückung chronischer Schmerzreize. So wirkt das Cannabidiol gleich über zwei verschiedene Mechanismen schmerzstillend.

Weiterhin ist CBD-Öl in der Lage, auch an den sogenannten 5-HT1A-Rezeptoren anzudocken. Diese zählen zu den Serotonin-Rezeptoren, welche als Empfangsstelle für das Glückshormon dienen. Klinische Studien zeigen, dass die Aktivierung dieser im Gehirn und im Rückenmark angesiedelten „Andockstellen“ nicht nur stimmungsaufhellend wirkt, sondern auch zur Lösung von Angstzuständen beitragen kann.

Entzündungshemmende und entspannende Wirkung über Neurotransmitter

Tatsächlich handelt es sich bei der entspannenden Wirkung des CBD um einen der Hauptanwendungsbereiche des Öls. Denn noch ein weiterer Faktor trägt dazu bei, dass das Cannabidiol hilft, den Gemütszustand zu beruhigen. Denn CBD  begünstigt die Ausschüttung des Stoffes Adenosin, welcher wiederum die Ausschüttung von Botenstoffen wie Noradrenalin, Acetylcholin und Dopamin triggert. So wird unter anderem die Erweiterung der Blutgefäße angeregt, was einen Entspannungszustand nach sich zieht.

Da das bereits erwähnte Adenosin unter anderem auch an der Synthese von entzündungshemmenden Stoffen ist, findet CBD auch in diesem Anwendungsbereich zunehmend Beachtung.

CBD als Wundermittel in der Kosmetik?

Und auch aus kosmetischer Sicht bietet Cannabidiol ein enorm vielfältiges Anwendungsspektrum, denn die menschliche Haut verfügt über zahlreiche Cannabinoid-Rezeptoren. Zusammen mit anderen klassischen Naturkosmetik-Pflanzen wie Lavendel oder Ringelblume findet sich der Extrakt aus der Hanfpflanze mittlerweile in zahlreichen Cremes und Seren wieder. Dabei kommen unter anderem auch die entzündungshemmenden Eigenschaften von CBD zum Tragen. Cannabidiol eignet sich unter anderem für die Behandlung von:

  • Schuppenflechte
  • Neurodermitis
  • Akne

CBD-Öl gegen Übelkeit

Durch die Aktivierung der CB1-Rezeptoren in der Medulla Oblongata (dem Teil des Gehirns, der Übelkeit verursacht) kann CBD-Öl auch als wirksames Mittel gegen Unwohlsein und Brechreiz eingesetzt werden. Am effektivsten ist das Öl, wenn es mit anderen Kräutern gemischt wird, welche ebenfalls übelkeitsbekämpfende Eigenschaften haben, wie zum Beispiel:

  • Ingwer (Zingiber Officinalis)
  • Zitronenmelisse (Melissa Officinalis)
  • Kamille (Matricaria Recutita)
  • Pfefferminz (Mentha Piperita)

CBD-Öl aus zertifiziertem EU-Anbau

Für eine bestmögliche Wirkung ist es wichtig, in hochwertiges CBD-Öl zu investieren. Achten Sie vor allem darauf, Hanf-Produkte aus zertifiziertem EU-Anbau zu kaufen. Da in allen EU-Mitgliedsstaaten lediglich Hanfpflanzen mit weniger als 0,2 % THC angebaut werden dürfen, können Sie sicher sein, dass die von Ihnen gekauften Produkte kaum psychoaktives Cannabinoid enthalten und so keine Rauschzustände hervorrufen. In der EU können Sie daher bedenkenlos zugelassenes CBD-Öl kaufen, ohne befürchten zu müssen, dass dieses kontaminiert sein oder psychoaktive Substanzen enthalten könnte.

Autor: Wissen-Gesundheit Redaktion

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