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CBD-Produkte boomen – So erkennen Verbraucher hochwertige Artikel

pixabay / rexmedlen © pixabay / rexmedlen

Der Wirkstoff Cannabidiol (CBD) findet seinen Einsatz derzeit bei einer ganzen Reihe an Erkrankungen und Beschwerden. Mittlerweile ist das Phytocannabinoid der Hanfpflanze im Fokus zahlreicher wissenschaftlicher Untersuchungen und erfreut sich als natürliches Mittel wachsender Beliebtheit.

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Um von dem breiten Wirkungsspektrum profitieren zu können, ist es jedoch wichtig, beim Kauf auf bestimmte Qualitätsmerkmale zu achten. Am Markt ist eine große Auswahl an CBD Produkten erhältlich, wobei die schwankende Qualität einiger unseriöser Anbieter es Käufern erschwert, vertrauenswürdige Produkte zu finden.

Aus diesem Grund sollte beim Kauf besonders auf folgende Punkte geachtet werden:

  • Herkunft
  • Anbau
  • CBD-Gehalt
  • Qualitätskontrolle
  • Herstellung
  • Beratung
  • Anbieter

Herkunft – handelt es sich um EU-zertifizierte Ware?

Um Geld zu sparen, greifen viele Anbieter auf Ware aus Ländern zurück, in denen Cannabis-Produkte besonders kostengünstig angeboten werden. Das schadet durch die langen Transportwege nicht nur der Umwelt, sondern macht sich häufig auch bei der Qualität bemerkbar. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, auf EU-zertifizierte Produkte von regionalen Anbietern zu setzen.

Da in EU-Mitgliedsstaaten lediglich Hanfpflanzen mit weniger als 0,2 % THC angebaut werden dürfen, können Sie so außerdem sicher sein, dass die von Ihnen gekauften Produkte nur verschwindend geringe Mengen psychoaktives Cannabinoid enthalten und so keine Rauschzustände hervorrufen.

Anbau – frei von Pestiziden und chemischen Düngern

Damit eine hohe Produktqualität sichergestellt werden kann, ist auch der Anbau ein wichtiges Kriterium. Die Hanfpflanzen müssen frei von Herbiziden, Pestiziden und chemischen Düngern sein und auch Schwermetalle sind unbedingt zu vermeiden. Um sicher sein zu können, dass ein Produkt diese Anforderungen erfüllt, bieten sich besonders Produkte aus biologischem Anbau an.

CBD Gehalt – Wie viel Cannabidiol enthält das Produkt?

Die Konzentration gibt bei Cannabis-Ölen und Co. an, wie viel vom jeweiligen Wirkstoff enthalten ist. Achten Sie hier darauf, dass nicht nur die Konzentration angegeben wird, sondern auch die CBD-Menge in Milligramm, welche pro Tropfen im Öl enthalten ist. So können Sie verschiedene Öle miteinander vergleichen. Häufig sind schon niedriger dosierte Hanfprodukte ausreichen, um den gewünschten gesundheitlichen Effekt zu erreichen. Tasten Sie sich am besten langsam an die für Sie ideal Cannabidiol-Dosierung heran.

Üblich sind folgende Konzentrationen:

2 bis 3%: niedrige Konzentration, eher für kleine Hunde oder Katzen geeignet

5%: ausreichend hohe Konzentration für den Einstieg in die Verwendung

10% : deutlich teurer, da deutlich höherer Wirkungsgrad, ideal bei stärkeren Schmerzen und Krämpfen

15 – 25%: akute Hilfestellung bei sehr starken Beschwerden– die Dosierung muss genau beachtet werden!

ab 20%: bei hochkonzentrierten Öl sollte ein Mediziner über die Einnahme informiert werden

Qualitätskontrolle – Wurde das Produkt getestet?

Auch wenn das übermäßige Angebot an CBD-Produkten durchaus Vorteile für Käufer hat, bringt es teilweise nicht zu vernachlässigende negative Aspekte mit sich. Viele Anbieter werben mit unqualifizierten medizinischen Aussagen und Heilversprechen, die mit CBD-Öl allein nicht einzuhalten sind. Die Güte der Produkte wird oft kaum kontrolliert, was dazu führen kann, dass Endkonsumenten viel Geld für praktisch wirkungslose Mittel ausgeben. Kontrollen durch Drittstellen können helfen, seriöse Anbieter zu erkennen.

Hersteller, die eine hochwertige Qualität garantieren können, legen Analysebescheinigungen oft im Shop oder auf der Website transparent offen und geben Einsicht in die Inhaltsstoffe der Produkte. Können Sie bei einem Anbieter keine Auskunft diesbezüglich finden, handelt es sich wahrscheinlich um qualitativ minderwertige Produkte.

Herstellung – Welche Extraktionsmethode wurde verwendet?

Grundsätzlich besteht CBD-Öl aus zwei Hauptkomponenten: einem Trägeröl und dem eigentlichen Extrakt. Letzteres meint die chemischen Substanzen, die dem Hanf für das Öl entnommen wurden.

Damit diese Substanzen gewonnen werden können, können verschiedene Verfahren verwendet werden. Folgende Extraktionsmethoden kommen am häufigsten zum Einsatz:

  • Kohlendioxid Extraktion
  • Ethanol-Extraktion
  • Kohlenwasserstoff-Extraktion
  • Öl-Extraktion

Die CO2 Extraktion zählt zu den in der Hanfindustrie am häufigsten verwendeten Methoden und ist zurecht beliebt, denn sie gilt als ungiftig und generell unproblematisch. Die Kohlenwasserstoff-Extraktion hingegen ist weniger zu empfehlen, da eventuelle Kohlenwasserstoffrückstände im Hanfextrakt gelegentlich gesundheitliche Risiken mit sich bringen können.

Achten Sie wenn möglich also beim Kauf auf Angaben zu der Extraktionsmethode, da diese Rückschlüsse auf die Produktreinheit zulassen. Besonders schonende Verfahren sind empfehlenswert, da diese ein natürlich gewonnenes, aber dennoch hochkonzentriertes Pflanzenspektrum zulassen.

Autor: Wissen-Gesundheit Redaktion

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