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Richtiges Händewaschen zum Schutz der Gesundheit

pixabay / slavoljubovski © pixabay / slavoljubovski

Hygiene ist ein hochaktuelles Thema. Das Einhalten von Hygienemaßnahmen an öffentlichen Orten zum Schutz der Allgemeinheit vor Bakterien und Viren ist so relevant wie nie zuvor. Leider besteht an allen Orten, an denen sich viele Menschen aufhalten, die Gefahr einer Ansteckung mit übertragbaren Krankheiten. Glücklicherweise kann man mit diversen Schutzmaßnahmen die Infektionsketten unterbrechen: Abstandsregelungen, das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen und das regelmäßige Desinfizieren von Oberflächen sind nur einige davon. Die einfachste und zugleich effektivste Maßnahme ist aber regelmäßiges Händewaschen. Sie denken jetzt vielleicht, dass das selbstverständlich sei - das ist jedoch nicht unbedingt der Fall. Einer Studie nach waschen sich nur 5 Prozent der Befragten die Hände richtig. Wir erklären, warum Händewaschen so effektiv ist und was Sie tun können, um nicht zu den restlichen 95 Prozent zu gehören.

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Darum schützt das Händewaschen vor Infektionen

Um zu verstehen, warum Händewaschen beim Vorbeugen von Krankheiten hilft, schauen wir uns zunächst an, wie diese übertragen werden. Ein Großteil der grassierenden Krankheiten verbreitet sich per Schmier- oder Tröpfcheninfektion. Das bedeutet, dass die Krankheitserreger sich in menschlichen Körperflüssigkeiten wie Schweiß oder Speichel von Erkrankten befinden. Beim Sprechen, Husten, Niesen oder Schwitzen gelangen die Erreger mit Tröpfchen auf Oberflächen oder verbleiben als Aerosole über einen kurzen Zeitraum in der Luft. Da wir meist mit den Händen die Welt um uns herum berühren, haften die Krankheitserreger schnell an ihnen. Das passiert beispielsweise, wenn wir Türklinken, Lichtschalter oder Haltegriffe im Bus anfassen. Berühren wir uns später im Gesicht, um uns beispielsweise zu kratzen, können die Erreger über die Schleimhäute ins Körperinnere gelangen und zu einer Infektion führen.

Das Händewaschen kommt dem zuvor: Durch die gründliche Reinigung mit Wasser und Seife wird ein Großteil der Keime abgetötet, sodass es gar nicht erst zu einer Infektion kommen kann.

Waschroutinen

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfiehlt, sich routinemäßig vor und nach bestimmten Situationen die Hände zu waschen. Das gilt insbesondere, wenn man nach Hause kommt, nachdem man in der Öffentlichkeit war - und ist besonders wichtig, wenn man Kontakt zu kranken Menschen hatte. Auch nachdem man geputzt hat oder mit Abfällen oder Exkrementen in Berührung kam, sollte man sich gründlich die Hände waschen. Ferner vor und nach dem Essen und dem Zubereiten von Speisen sowie nach dem Naseputzen, Husten und Niesen. Außerdem wäscht man sich gründlich die Hände, nachdem man mit Tieren, Tierfutter oder tierischen Abfällen in Berührung kam.

So geht richtiges Händewaschen


Spülen Sie Ihre Hände als erstes gründlich unter fließendem Wasser ab und seifen Sie sie ein. Achten Sie dabei darauf, die Seife auf der ganzen Hand, in den Fingerzwischenräumen und unter den Fingernägeln zu verteilen und einzureiben. Nehmen Sie sich dafür 20 bis 30 Sekunden Zeit. Ein kleiner Tipp, um Kinder dazu zu bringen, diese Zeit einzuhalten: Es dauert etwa 20 Sekunden, zweimal das Lied "Happy Birthday" zu singen. So bekommen die Kleinsten ein gutes Gefühl dafür, wie lange die Seife einmassiert werden sollte. Danach spülen Sie Ihre Hände wieder unter fließendem Wasser ab. Berühren Sie den Wasserhahn kein zweites Mal mit der Hand, da sich auch auf der Armatur Keime befinden können. Nutzen Sie stattdessen den Ellenbogen oder ein Einwegtuch. Zuletzt trocknen Sie die Hände gründlich ab - in trockenem Milieu verbreiten sich Keime nämlich deutlich langsamer.

Autor: Wissen-Gesundheit Redaktion

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