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Dread Disease Versicherungen

pixabay / stevepb © pixabay / stevepb

Es kann vorkommen, dass keine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen werden kann. In diesem Fall hilft eine Grundfähigkeitspolice oder eine Dread Disease Versicherung weiter. Sie wollten sich schon immer einmal darüber informieren? Dann sind Sie hier genau richtig. Sie erhalten zahlreiche Informationen rund um die Thematik.

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Was ist eine Dread Disease Versicherung?

Bei einer Dread Disease Versicherung, welche auch als Versicherung vor befürchteten Krankheiten betitelt wird, dreht es sich um eine Personenversicherung. Diese Versicherung zahlt einen vereinbarten Beitrag aus, wenn die versicherte Person ein stark gesundheitsbeeinträchtigendes Erlebnis oder eine schwere Krankheit durchleben muss. Im Versicherungsvertrag wird explizit festgehalten, welche Ereignisse und welche Krankheiten als Leistungsfall zählen.

Die Dread Disease Versicherung stellt eine Alternative dar

Diese Versicherung eignet sich für all jene, die keine Berufsunfähigkeits- oder Erwerbsunfähigkeitsversicherung abschließen können. Dies resultiert meist aus Vorerkrankungen und ist vor allem bei sehr schweren Erkrankungen, wie zum Beispiel bei Krebs, der Fall. Es muss allerdings beachtet werden, dass die Versicherung nicht greift, wenn die Betroffenen an einer psychischen Erkrankung leiden. Außerdem kann die Dread Disease Versicherung auch von Selbstständigen beansprucht werden. Dies kann zum Beispiel der Fall sein, wenn diese sich vor einer schweren Erkrankung absichern möchten. In den Vereinigten Staaten und in Großbritannien gibt es dieses Versicherungsprodukt schon seit fast 40 Jahren. Aufgrund dessen wird es dort auch viel häufiger genutzt. In Deutschland kam die erste Dread Disease Versicherung erst im Jahre 1993 auf den Markt. Im Jahre 2020 gibt es sechs unterschiedliche Anbieter. Die Dread Disease Versicherung finden Sie bei der Bayerischen, bei Cardea Life, bei Zurich Life, bei der Nürnberger, bei der Gothaer und bei Canada Life im Produktangebot. Es gibt noch einige weitere Anbieter, die ähnliche Bausteine in ihrem Portfolio aufweisen. Allerdings sind diese dort nur im Zuge einer Risikoversicherung zu erwerben.

Was ist der Unterschied zu anderen Vorsorgeversicherungen?

Eine Dread Disease Versicherung hebt sich ganz deutlich von anderen privaten Vorsorgeversicherungen ab. Andere Vorsorgeversicherungen sind zum Beispiel die Grundfähigkeits-, Erwerbsunfähigkeits- oder Berufsunfähigkeitsversicherung. Der vereinbarte Versicherungsbetrag wird bei dieser Versicherung nämlich sofort und komplett ausgezahlt. Es handelt sich nicht um eine Umwandlung in eine Rente. Außerdem kann der Versicherungsbetrag schnell ausgezahlt werden. Dies ist auch dann der Fall, wenn keine Heilungschance vorhanden ist. Dies bedeutet, es spielt überhaupt keine Rolle, ob der Versicherungsnehmer berufsfähig ist oder nicht. In der Police wird das Krankheitsbild klar definiert, welches den Leistungsfall auslöst.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung

Im Allgemeinen handelt es sich bei der Berufsunfähigkeitsversicherung um die beste private Vorsorgeversicherung, da es sich um die leistungsstärkste Versicherung handelt. Es können die gesundheitlichen Ursachen abgesichert werden, welche dazu führen können, dass der Versicherungsnehmer arbeitsunfähig wird. Dies bedeutet, es werden auch psychische Krankheiten versichert.

Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung

Bei einer Erwerbsunfähigkeitsversicherung handelt es sich um eine Ergänzung zur gesetzlichen Erwerbsminderungsrente. Diese eignet sich vor allem auch dann, wenn der Betroffene keine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen kann. Es werden alle Krankheiten abgedeckt, welche eine Erwerbsunfähigkeit bewirken können. Die Versicherungsleistung wird hier in Form von einer Rente erbracht.

Weist die Dread Disease Versicherung Nachteile auf?

Ein Nachteil der Dread Disease Versicherung ist darin zu finden, dass der Versicherungsbetrag einmalig ausgezahlt wird. Sollte der Betrag für das restliche Leben ausreichen, ist es sehr wichtig, dass der Betrag hoch angesetzt wird. Dies bedeutet, der Tarif kann viel höher ausfallen als bei einer Erwerbsunfähigkeits- oder Berufsunfähigkeitsversicherung. Jeder, der es sich leisten kann, sollte sich am besten eine Kombination aus Berufsunfähigkeitsversicherung und einer Dread Disease Versicherung anschaffen. Die Kosten von einer Personenversicherung sind von der gewünschten Versicherungssumme, dem Beruf und dem Alter der versicherten Person abhängig. Des Weiteren ist die Höhe der Versicherung auch davon abhängig, ob der Versicherungsnehmer raucht oder nicht.

Was gibt es über die Leistungen einer Dread Disease Versicherung zu sagen?

Die Dread Disease Versicherung sichert schwere Krankheiten ab. In die Police sind je nach Tarif unterschiedlich viele Krankheiten eingeschlossen. Jeder, der sich für eine Dread Disease Versicherung interessiert, sollte unbedingt darauf achten, dass schwere Krankheiten wie zum Beispiel ein Schlaganfall, ein Herzinfarkt, Krebs oder Multiple Sklerose in der Police gelistet sind. In den meisten Fällen stellen diese Krankheitsbilder den Standard der Dread Disease Versicherung dar. In vielen Fällen sind Erkrankungen am Skelett oder psychische Erkrankungen ausgeschlossen. Dies bedeutet, die Leistung wird nicht entrichtet, wenn der Versicherungsnehmer aufgrund einer unfallbedingten Querschnittslähmung einen Schaden am Rückenmark erleidet oder wegen einer Depression nicht mehr arbeiten kann. Die vertraglich vereinbarte Versicherungssumme wird einmalig entrichtet. Die Auszahlung muss bei der Einkommenssteuer nicht berücksichtigt werden. Sollte die Summe jedoch an einen Dritten überschrieben werden, kann es vorkommen, dass Steuern entrichtet werden müssen.

Was muss bei der Dread Disease Versicherung beachtet werden?

Es ist wichtig, vorab auf die versicherten Krankheiten zu achten. Außerdem sollten sich die Versicherungsnehmer über den eventuellen Leistungsfall genau informieren. Es kann zum Beispiel vorkommen, dass die Summe erst ausbezahlt wird, wenn der Krebs in einem fortgeschrittenen Stadium ist. Dies bedeutet, bei guten Heilungschancen wird die Versicherungssumme noch nicht ausgezahlt. Die Versicherungsnehmer sollten unbedingt nachfragen, wenn sich eine Unklarheit ergibt. Dies resultiert daraus, da Laien die Definitionen oftmals nicht eindeutig verstehen. Allgemein gilt, je besser man aufgeklärt ist, desto weniger Streitfälle werden entstehen. Jeder, der eine Dread Disease Versicherung abschließt, sollte sich vorab einer Gesundheitsprüfung unterziehen. Dies resultiert daraus, da der Versicherer ansonsten die versicherten Krankheiten nicht definieren kann. Es ist wichtig, dass die Versicherungsnehmer keine Krankheiten verheimlichen. In einem Leistungsfall kann es sonst nämlich vorkommen, dass die Versicherer die Zahlung verweigern.

Die Wartezeiten

Es sollte beachtet werden, ob im Vertrag eine Wartezeit für die Auszahlung vereinbart worden ist. Es kann nämlich vorkommen, dass die Versicherer erst nach einem halben Jahr leisten, wenn zum Beispiel eine schwere Krankheit festgestellt worden ist.

Die Karenzzeiten

Außerdem sind die definierten Karenzzeiten sehr wichtig. Es handelt sich um die Zeitspanne zwischen der Diagnose und der Auszahlung. Je nach Versicherer handelt es sich um 14 bis 28 Tage. Außerdem kann es vorkommen, dass diese Karenzzeit verlängert wird, wenn der Schweregrad der Krankheit nicht sofort festgestellt werden kann.

Die Laufzeit der Versicherung

Der Versicherungsnehmer oder die Versicherungsnehmerin kann die Laufzeit selbst auswählen. In den meisten Fällen sind es mehr als 15 Jahre. Die Laufzeit beeinflusst die Höhe der monatlichen Zahlung. Selbstverständlich kann auch ein lebenslanger Versicherungsschutz ausgewählt werden. Dieser geht dann bis zu einem Alter von 100 Jahren. Außerdem stellen einige Versicherungsnehmer die Möglichkeit bereit, dass auf eine dynamische Leistungs- und Beitragserhöhung zurückgegriffen wird. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn die Versicherung schon als junger Mensch abgeschlossen wird. Es kann vorkommen, dass im Alter und somit mit einer höheren Gefahr an einer Erkrankung zu erleiden der Versicherungsschutz höher ausfallen soll.

Fazit

Zusammenfassend kann somit geschlussfolgert werden, dass eine Dread Disease Versicherung ein durchaus sehr gutes Angebot darstellt. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn keine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen werden kann.

Autor: Wissen-Gesundheit Redaktion

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