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Was man über Haarausfall wissen muss

pixabay / kalhh © pixabay / kalhh

In Deutschland leidet fast jeder zweite Mann ab 50 Jahren unter Haarausfall und auch Frauen sind betroffen. Die Ursache für den Haarverlust ist in 80 % der Fälle erblich bedingter Haarausfall, doch auch andere Haarausfall Ursachen können infrage kommen.

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Die Alopezie kann behandelt werden, wenn sie rechtzeitig erkannt wird. Oftmals hilft bereits ein Shampoo gegen Haarausfall, um dem Haarverlust entgegenzuwirken, doch in seltenen Fällen sollte ein Experte aufgesucht werden.

Das Wachstum der Haare

Um zu verstehen, warum sich die verschiedenen Haarausfall Ursachen negativ auf das Haarwachstum auswirken, muss man zunächst verstehen, wie sich das Haarwachstum vollzieht. Haare wachsen zyklisch und ihr Wachstum gliedert sich in drei verschiedene Phasen.

Die aktive Haarwachstumsphase dauert zwischen zwei bis sechs Jahre. In dieser Zeit wird ein Haar von einer Haarwurzel ausgebildet und durch nachwachsende Haarzellen in der Haarmatrix, sogenannte Keratinozyten, aus der Kopfhaut geschoben. So gewinnt das Haar im Laufe der Zeit an Länge.

In der zweiten Phase, der Übergangsphase, werden die Haare innerhalb von zwei bis drei Monaten von der Energieversorgung getrennt und fallen dann in der letzten Phase, der Ruhephase, aus. Die Ruhephase dauert einige Wochen und diese Zeit nutzen die Haarfollikel auch für ihre Regeneration, bevor ein neues Haar entsteht.

Haarausfall Ursachen auf einen Blick

Vielen Menschen sind die verschiedenen Typen von Alopezie ein Begriff. Zu den wichtigsten gehören neben dem erblich bedingten Haarausfall, der diffuse Haarausfall, der kreisrunde Haarausfall sowie der stressbedingte Haarausfall. Die Wenigsten sind sich jedoch über die Haarausfall Ursachen bewusst.

Diese zu verstehen ist wichtig, denn neben einer symptomatischen Behandlung müssen oft auch die Auslöser gefunden und eliminiert werden, um eine langfristige Verbesserung zu erzielen.

Erblich bedingter Haarausfall

Beim erblich bedingten Haarausfall (androgenetische Alopezie) ist die Haarausfall Ursache eine Übersensibilität der Haarfollikel der Kopfhaut auf ein Abbauprodukt des männlichen Sexualhormons Testosteron. Das Abbauprodukt wird als Dihydrotestosteron (DHT) bezeichnet und führt bei Menschen mit androgenetischer Alopezie dazu, dass die Haarwachstumsphase sich drastisch verkürzt und die Haare schneller in die Übergangs- und dann in die Ruhephase eingehen und ausfallen. Außerdem sorgt DHT dafür, dass sich die Haarfollikel verjüngen und die darin befindlichen Haarwurzeln absterben. Für ein gesundes Haarwachstum ist eine intakte Haarwurzel unabdingbar, ist sie einmal abgestorben, kann sie kein neues Haar mehr ausbilden.

Typische Merkmale sind neben Geheimratsecken, eine zurückweichende Stirnlinie, Glatzenbildung am Oberkopf und ein Haarkranz.

Diffuser Haarausfall

Auch bei diffusem Haarausfall ist das gesunde Haarwachstum gestört und das kann ganz unterschiedliche Haarausfall Ursachen haben. Neben Schilddrüsenerkrankungen und anderen Krankheiten, können auch Stress, Medikamente, Chemotherapie, Mangelernährung und andere Faktoren ursächlich sein. Oft werden dabei die Versorgung der Haarwurzel mit Sauerstoff und Nährstoffen oder die Haarwachstumsphase gestört, sodass es zum Haarausfall kommt. Die Haare werden dann zunächst dünner und die Kopfhaut scheint durch, bevor sie teilweise ausfallen.

Kreisrunder Haarausfall

Die Alopecia Areata wird, so vermuten Experten, von einer Autoimmunreaktion des Körpers ausgelöst. Dabei greift das körpereigene Immunsystem mit seinen Abwehrzellen die Haarzellen an, wodurch es zum Haarausfall kommt. Man geht davon aus, dass beispielsweise Lebensmittel diese Abwehrreaktion hervorrufen können. In der Folge entstehen kreisrunde und ovale Stellen, die sowohl am Kopf als auch im Gesicht und am Körper sichtbar werden können. Wird die Haarausfall Ursache entdeckt und behoben, wachsen die Haare in der Regel wieder nach.

Stressbedingter Haarausfall

Die Haarausfall Ursache steckt hier bereits im Namen, denn es handelt sich beim Auslöser des Haarverlusts um Stress. Dieser kann sowohl psychisch als auch physisch sein. Der Körper kann gut mit kurzen Stresssituationen umgehen, ist jedoch nicht für langanhaltende Stresssituationen ausgelegt. Bei Stress wird die Energie, die die Haarwurzeln für ein gesundes Haarwachstum benötigen, abgezogen, um stressbedingte Körperprozesse in Ganz zu setzen. Die Haare werden dadurch zunächst spröde und brüchig und fallen schließlich aus.

Haarausfall entgegenwirken

Die sanfteste Methode, um jeder Art von Haarausfall effektiv entgegenzuwirken, ist ein Haarausfall Shampoo mit Coffein. Bei der täglichen Dusche wird es in die Kopfhaut einmassiert, wo das Coffein die Haarwachstumsphase verlängert, das Haarwachstum steigert und die Kopfhautdurchblutung und damit die Energieversorgung der Haarwurzeln fördert. Das Coffein-Shampoo verbleibt für zwei Minuten auf der Kopfhaut und kann so vor der negativen Wirkung des Testosterons schützen.

Autor: Wissen-Gesundheit Redaktion

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