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Wie überzeugt man den Partner vom veganen Lebensstil?

pixabay / silviarita © pixabay / silviarita

Es gibt immer mehr Veganer in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Allerdings handelt es sich in den überwiegenden Fällen um Frauen und nur zu einem eher geringen Prozentsatz um Männer. Wobei es natürlich auch Männer gibt, die zu den überzeugten Veganern gehören.

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Für vegane Singles ist es aber nicht ganz einfach, gleichgesinnte Partner zu finden und ein Leben zwischen Veganern und überzeugten Fleischessern ist tatsächlich alles, nur sicher nicht einfach. Im Folgenden betrachten wir einmal, wie man den Partner vom veganen Lebensstil überzeugen kann.

Der Partner als Problem für Veganer

Im ersten Moment klingt das natürlich ziemlich hart, dass der Partner als Problem für Veganer bezeichnet wird. Doch es ist tatsächlich der Fall, dass es in einer Beziehung zwischen Veganern und Nicht-Veganern ziemlich häufig zu Konflikten kommen kann. Es fällt schwer, gemeinsam zu kochen oder essen zu gehen.

Einladungen bei der Familie oder bei Freunden können ebenfalls schwierig werden und nicht selten enden solche in Diskussionen in Grundsatzgespräche, die für echte Probleme in einer Beziehung sorgen können. Daher wäre es der einfachere Weg, entweder als Single nach gleichgesinnten zu suchen oder sich gute Argumente zu überlegen, um den Partner doch noch vom veganen Lebensstil zu überzeugen.

Gute Rezepte helfen übrigens auch, da schließlich der Glaube vorherrscht, dass Veganer nur von Salat und Obst leben und gar nichts mehr genießen können.

Tatsächlich gibt es eine Vielzahl an Gründen, die für den veganen Lebensstil sprechen. Gerade der hierzulande extrem hohe Fleischkonsum führt zu vielen gesundheitlichen Problemen, die nicht einfach so unterschätzt werden sollten. So wurde herausgefunden, dass das Risiko für Herz- Kreislauf-Erkrankungen sich durch eine pflanzliche Ernährung senken lässt.

Anders gesagt leben Fleischesser heutzutage nicht ganz ungefährlich, da ihre Ernährungsweise tatsächlich zahlreiche gesundheitliche Probleme mit sich bringen kann. Hier können einige Daten und Fakten vielleicht bei bereits bestehenden Schwierigkeiten wunder wirken und dazu führen, dass der Partner die aktuelle Lebensweise noch einmal etwas genauer überdenkt.

Das oft kommende Argument, dass die Menschen Fleisch brauchen und sich schon immer so ernährt haben, lässt sich mit einem Blick auf diese Zahlen und Fakten vielleicht ebenfalls entkräften. Schließlich gab es früher viel weniger Fleisch auf dem Esstisch, da hier einfach keine Möglichkeiten zur Beschaffung bestanden. Und Eier und Milchprodukte gehörten ganz ursprünglich ohnehin nicht zur Ernährung, die für Menschen üblich war – das kam erst im Laufe der Zeit dazu.

Gute Gründe für den veganen Lebensstil anbringen

Immer wieder wird auch hitzig diskutiert, wie gesund eine vegane oder vegetarische Ernährung tatsächlich ist. Es gibt aber trotz möglichem Vitamin-B-Mangel einige gute Argumente, die für den veganen Lebensstil sprechen und die selbst passionierten Fleischessern den Wind aus den Segeln nehmen. Oder die zumindest ernsthaft zum Nachdenken anregen.

Schlechte Umstände in Fleischereibetrieben

Ganz aktuell ist in der Corona-Krise zu beobachten, wie schlimm die Zustände in Fleischereibetrieben sind – für die Tiere genau wie für die dort arbeitenden Menschen. Überhaupt ist die Massentierhaltung, die alles andere als verboten ist und auch hierzulande nicht verbessert wurde, ein sehr gutes Argument für den veganen Lebensstil.

Die eine oder andere Doku zum Thema kann genau wie Bilder selbst überzeugte Fleischesser mehrfach nachdenken lassen, ob weiterhin Fleisch auf dem Teller landet. Das Leid der Tiere wird vielleicht einfach als gegeben hingenommen, wenn die Details vom Leben, von der Haltung und vom Tod der Tiere noch nicht genauer bekannt sind.

Ein ernsthafter Blick auf die Zustände kann dann aber schon viel verändern und lässt viele Menschen nicht mehr los. Immer mehr frischgebackene Veganer berichten auch davon, dass gerade der Blick auf diese Tierhaltung mit ein Grund ist, mit den tierischen Lebensmitteln doch besser aufzuhören und die eigene Ernährung umzustellen.

Tierische Produkte verbrennen Ressourcen

Das Thema Klima und der Verbrauch der Ressourcen ist ein weiteres sehr gutes Argument, mit dem sich der Partner vielleicht noch überzeugen lässt. Tatsächlich sollte hier ein Blick auf die globalen Treibhausgas-Emissionen geworfen werden, da hier ganze 25 Prozent auf die Tierhaltung zurückzuführen sind. Von diesen 25 Prozent wiederum sind 80 Prozent auf die Massentierhaltung zurückzuführen! Veganer schonen damit das Klima, da viel weniger Treibhausgase ausgestoßen werden. Übrigens wäre der vegane Lebensstil auch eine gute Methode, um den Welthunger für immer zu beenden!

Denn die Tiere, die am Ende geschlachtet werden, brauchen Unmengen an Futter, zu denen unter anderem Soja gehört. Von diesem Soja, welches an die Tiere verfüttert wird, könnten die Menschen satt werden, die weltweit hungern. Das letzte, ebenfalls treffende Argument für Veganer und gegen tierische Ernährung ist der allgemeine Wasserverbrauch. Es kostet Unmengen an Wasser, um beispielsweise 1 Kilo Rindfleisch zu produzieren und sehr viel weniger, um pflanzliche Lebensmittel zu produzieren.

Der vegane Lebensstil ist also in der Lage, den Klimawandel zu verlangsamen, Ressourcen zu schonen und kann sogar den Hunger auf der Welt beenden. Kein Wunder also, dass es immer mehr Veganer gibt und sich der Anteil der so lebenden Menschen mit Sicherheit auch in Zukunft noch steigern wird!

Autor: Wissen-Gesundheit Redaktion

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