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Infektion der oberen Atemwege - Die richtige Vorbeugung

pixabay / kalhh © pixabay / kalhh

Obwohl Infektionen in den Atemwegen grundsätzlich unkompliziert verlaufen, kann das allgemeine Wohlbefinden auf längere Zeit durch verschiedenste Symptome eingeschränkt werden. In diesem Zusammenhang gibt es verschiedene Möglichkeiten, Abhilfe zu leisten. Bevor jedoch vom Hausarzt eine Vielzahl von Medikamenten verschrieben werden muss, sind Maßnahmen auch durch Selbsthilfe möglich.

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Obere Atemwegsinfektionen können sich vielseitig äußern

Sind die oberen Atemwege infiziert, kann sich dies in verschiedenen Arten äußern. Dabei sind üblicherweise der Rachen, die Nase oder auch der Kehlkopf in Form von Entzündungen betroffen. Im Durchschnitt verlaufen Krankheiten dieser Art über einen Zeitraum von einer Woche bis zu zehn Tagen. Dabei können allerdings auch Sonderformen auftreten. Von einem chronischen Infekt muss beispielsweise ausgegangen werden, wenn die Symptome auch nach mehreren Wochen noch nicht abgeklungen sind. Eine höhere Anfälligkeit für Infekte besteht dann, wenn eine Infektion der oberen Atemwege mehr als sechs Mal pro Jahr auftritt.

Die richtige Vorbeugung während des Alltags

Damit solche Atemwegsinfektionen in Zukunft nicht mehr bzw. weniger häufig auftreten, ist eine Anpassung der alltäglichen Gewohnheiten sinnvoll. In vielen Fällen ist eine erhöhte Wahrscheinlichkeit dieser Erkrankungen auf einen akuten Bewegungsmangel zurückzuführen. Regelmäßige Ausdauerbewegung ist daher zielführend; idealerweise an der frischen Luft. In diesem Zusammenhang muss allerdings behutsam vorgegangen werden. Eine zu hohe Trainingsintensität kann die Infektionsanfälligkeit nämlich erhohen und sogar eine chronische Erschöpfung herbeiführen. Fünfmal wöchentlich zu jeweils 45 Minuten sind laut diverser Gesundheitsexperten völlig ausreichend.

Ist der Körper dennoch erschöpft, ist ausreichend Schlaf unbedingt erforderlich. Auch hier besteht ein direkter Zusammenhang. Eine tägliche Schlafdauer, die weniger als sieben Stunden beträgt, wirkt sich ungünstig auf die Resistenz gegen obere Atemwegsinfektionen aus. Dies führt gegebenenfalls auch zu einer erhöhten Stressbildung, die ebenso negative Entwicklungen mit sich bringen kann.

Raucher sind aufgrund des Wirkstoffs Nikotin einer zusätzlichen Gefährdung ausgesetzt. Nikotinkarenz ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Um auf Dauer sicherer zu sein, sollte auf lange Sicht die komplette Tabakentwöhnung angestrebt werden.

Die richtige Ernährung und Hausmittel

Um sich und die eigenen Atemwege umfangreich schützen zu können, muss die Ernährung im Zweifelsfall angepasst werden. Ein wichtiger Punkt dabei ist die Aufnahme von Flüssigkeiten, wo Menge und Qualität gleich wichtige Faktoren sind. Täglich sollten zwischen 1,5 und 2 Liter getrunken werden - bevorzugt werden sollten dünne sowie kalorienarme Getränke wie Wasser oder Tee.

Die gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse ist von besonderer Bedeutung, selbst wenn die Infektion bereits aufgetreten ist. Die Spurenelemente Vitamin C und Zink erzielen dabei die größte Wirkung. In ersterem Fall sind Acerola, Hagebutten und Erdbeeren sowie Petersilie, Bärlauch und rote Paprika mit einem besonders hohem Gehalt ausgestattet. Für eine hohe Zufuhr von Zink sind vor allem Fisch, Fleisch und Milchprodukte zu empfehlen.

Hilft die Ernährung nur bedingt, können zusätzliche Mittel möglicherweise zu einem positiven Effekt beitragen. Dabei wird beispielsweise die Inhalation von ätherischen Ölen empfohlen. Der positive Effekt entsteht durch die Befeuchtung der Atemwege. Inhaliert werden kann auch Salz, da es die Schleimhäute reinigt.

Alternative Ansätze werden finden sich beispielsweise auch in Form von homöopathischen Substanzen. Diverse Studien geben darüber Aufschluss, dass damit die Krankheitsdauer verkürzt werden kann. Eine ähnliche Wirkung konnte auch in Zusammenhang mit Probiotikum festgestellt werden. Die hier enthaltenen Milchsäurebakterien, die sonst der Darmgesundheit dienen, können laut Forschern auch jene Krankheitsepisoden entsprechend verringern.

Autor: Wissen-Gesundheit Redaktion

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