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Wie wirksam ist ein Legionellen-Filter und wann ist sein Einsatz sinnvoll?

pixabay / PublicDomainPictures © pixabay / PublicDomainPictures

Trotz regelmäßig durchgeführter Kontrollen und vorbeugenden Maßnahmen gegen Legionellenbildung, die in Form von thermischer Desinfektion und Chlorierung des Wassers stattfindet, ist der Einsatz eines Legionellen-Filters sinnvoll. Legionellen-Filter sollten überall dort zum Einsatz kommen, wo eine sogenannte Vernebelung des Trinkwassers stattfinden kann. Orte wie zum Beispiel Duschen und Whirlpools sind optimale Brutstätten für Legionellen. Vor allem für ältere Menschen und Risikogruppen mit einem schwachen Immunsystem kann die Legionärskrankheit tödlich enden. Ein zusätzlicher Schutz durch den Gebrauch von Legionellen-Filtern ist daher ratsam.

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Firmen wie unter anderem sanquell.de bieten Ihnen die perfekte Lösung. Durch die Nutzung eines für Sie abgestimmten Legionellen-Filters ist die Sorge, an einer Infektion durch Legionellen oder anderen Keimen zu erkranken, aus der Welt geschafft.

Was sind Legionellen?

Legionellen sind Bakterien, die sich bevorzugt im Leitungswasser und in Klimaanlagen aufhalten. Als infektiöse Keime können sie lebensbedrohliche Lungenentzündungen und andere Krankheiten hervorrufen. So wird zum Beispiel die sogenannte Legionärskrankheit durch Legionellen ausgelöst. Eine Infektion erfolgt durch einen direkten Kontakt mit den Bakterien. Dies geschieht in Form von Tröpfcheninfektion, die unter anderem beim Duschen über den heißen Wasserdampf inhaliert wird.

Viele Infekte durch Legionellen werden nicht als diese wahrgenommen. Aus diesen Gründen geht das Robert Koch-Institut von einer jährlichen Infektionsrate von circa 1,9 Erkrankungen pro einhunderttausend Einwohnern aus. Der Krankheitsverlauf weist unspezifische Symptome wie hohes Fieber und Schüttelfrost auf. Diese Anzeichen werden jedoch meistens nicht mit der lebensbedrohlichen Legionärskrankheit in Verbindung gebracht.

Wie entstehen Legionellen in der Wasserleitung?

Legionellen sind Umweltkeime. Ihr bevorzugter Lebensraum sind Oberflächengewässer, aber auch das Grundwasser. Zu Problemen für den Menschen kommt es, wenn diese infektiösen Krankheitserreger in das Trinkwassersystem gelangen und sich dort vermehren. Optimale Bedingungen für diese gefährlichen Keime sind Wassertemperaturen zwischen 25 und 45 Grad Celsius. Hauseigentümer, die Regenwasser zur Wassereinspeisung nutzen, müssen besonders vorsichtig sein. Wasserbehältnisse mit stehendem Wasser, dass die Temperaturgrenze erreicht, sind besonders beliebt bei Keimen wie den Legionellen.

Aber nicht nur Wärme ist für einen Befall mit gesundheitsschädlichen Keimen verantwortlich. Auch Kalkablagerungen und ebenso der sogenannte Biofilm, der sich in den Wasserrohren ablagern kann und aus Bakterien und organischen Substanzen besteht, sind Risikofaktoren, die eine Bakterienbildung begünstigen.

Legionellen – Wie kommt es zu einer Infektion mit dem gefährlichen Bakterium?

In den seltensten Fällen kommt es zu der Situation, dass sich Menschen durch das Trinken von kontaminiertem Wasser mit Legionellen infizieren. Weitaus gefährlicher ist Wasserdampf, der durch heißes Wasser entsteht. Durch ihn werden kleinste Aerosole freigesetzt und gelangen beim Atmen in die Lunge. Sind diese Aerosole durch Bakterien verseucht, kann es zu folgenschweren Erkrankungen kommen. Dies kann ganz einfach beim täglichen Duschen geschehen. Auch in öffentlichen Einrichtungen wie auf Wasserrutschen, Saunen und Schwimmbädern kann es durch Wasserdampf zu Infektionen kommen.

Nicht zu vergessen sind medizinische Einrichtungen wie beispielsweise Zahnarztpraxen. Eine Gefahr geht stets von verseuchtem Wasser aus. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist ausgeschlossen.

Wie können Legionellen abgetötet werden?

Bei Temperaturen über sechzig Grad Celsius sind Legionellen nicht überlebensfähig. Daher ist das Durchspülen von Wassersystemen eine Option. Firmen, die darauf spezialisiert sind, eine gemäß Trinkwasserverordnung sichere Reinigung durchzuführen, ersparen Immobilieneigentümern anstehenden Ärger. Eine weitere Methode, Legionellen im Wassersystem abzutöten, ist der Einsatz von Chlor. Problematisch bei dieser Art und Weise Bakterien zu entfernen ist das Chlor in hohen Dosen verwendet werden muss, um den sogenannten Biofilm aus den Rohren zu entfernen.

Werden alle Methoden miteinander verglichen, dann ist der Einsatz von speziellen Wasserfiltern gegen Legionellen der sicherste Weg, sich vor gefährlichen Bakterien zu schützen.

Wie funktioniert ein Legionellen-Filter und wie viel Schutz bietet er dem Verbraucher?

Wasserfilter, die gegen Legionellen und andere schädliche Keime wirken, sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Beim Kauf dieser Filter muss der Konsument darauf achten, dass diese den deutschen Normen entsprechen. In Deutschland muss diese Art von Filter der internationalen Norm für «steril gefiltertem Wasser» erfüllen. Nur so ist ein Schutz gegen die schädlichen Keime garantiert.

Die Reduktionsrate der Bakterien bei Wasserfilter wird in sogenannten Log-Stufen angegeben. Eine Log-Stufe 7 entfernt zum Beispiel 99,99999 % aller Bakterien aus Ihrem Trinkwasser. Legionellen-Filter besitzen eine ausgeklügelte Filtertechnologie. Eingebaute Rückschlagventile bieten hier einen extra Schutz vor Keimen, da das Wasser nur in eine Richtung laufen kann.

Ganz besonderer Beachtung muss auch der technischen Qualität des Filters geschenkt werden. Er sollte auch bei einem dauerhaften Gebrauch einwandfrei funktionieren. Filter müssen so konzipiert sein, dass keine Undichtigkeiten entstehen können. Eine ausführliche Wartungsinformation gegenüber dem Verbraucher muss stattfinden. Darunter zählen zum Beispiel Informationen, wie lange eine Kartusche verwendet werden kann und wie ein Austausch stattfindet. Nur so wird die Schutzfunktion des Filters garantiert und Sie müssen sich keine Sorgen um gefährliche Keime im Nutzwasser sowie Trinkwasser machen.

Autor: Wissen-Gesundheit Redaktion

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