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Kein Sodbrennen mehr, dafür Lungenentzündung!

Große Aktionen zum Thema Sodbrennen haben gefruchtet: Patienten mit regelmäßigem Sodbrennen gehen zur Magenspiegelung und bekommen in der Regel oft so genannte Säureblocker.
In einer großen Fall-Kontroll-Studie hat man nun festgestellt, dass Patienten mit einer säurehemmenden Medikation häufiger an Lungenentzündung erkranken, als Menschen, die solche Medikamente nicht einnehmen.

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Mit diesen Säureblockern drosselt man nämlich die Magensäureproduktion und das ermöglicht krankmachenden Keimen aus der Mundhöhle den Magen zu besiedeln. Neben der Besiedlung kommt es dann natürlich auch zu einer Vermehrung der Krankheitserreger, sie „wandern“ die Speiseröhre hoch, oben im Rachenraum ist es nicht weit zur Luftröhre, die die Erreger dann direkt in die Lunge bringen.

So kann man es sich erklären, dass Medikamente, die einerseits die Magensäureproduktion unterdrücken wohl ganz offensichtlich die Gefährdung für Lungenentzündungen erhöhen.

Für Menschen, die diese Säureblocker nehmen müssen, heißt das jetzt nicht, dass sie sie absetzen sollen, weil sie ja dann Gefahr laufen, schlimmstenfalls zum Beispiel  Speiseröhrenkrebs zu bekommen, sondern Patient und Arzt müssen nur an diese größere Empfindlichkeit denken und bei der entsprechenden Gelegenheit danach handeln, das kann zum Beispiel bedeuten, frühzeitiger ein Antibiotikum zu nehmen.
Autor: Dr. med. Günter Gerhardt; Stand: 29.03.2005

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