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Leben oder Meth?

Eine neue Billigdroge wird in den USA zum Problem. Sie macht extrem schnell abhängig und schädigt das Gehirn unwiderruflich. Die Konsumenten altern innerhalb von wenigen Jahren zu Greisen, sie werden gebrechlich und debil. Der Name dieser Droge ist Meth.
Die Herstellung ist billig und einfach. Und die ersten Rauscherfahrungen sind offenbar schön: Man fühlt sich glücklich und euphorisch, wird nicht müde, aber dafür leistungsfähiger. Das sexuelle Verlangen wird gesteigert. Hunger- und Durstgefühl werden gemindert. Also ähnlich wie bei Kokain, deshalb wird Meth in den USA auch als Kokain des armen Mannes (poor man's cocaine) bezeichnet. Meth wird allerdings nicht geschnupft, sondern meist gespritzt, wie Heroin.

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Die Kehrseite der Medaille: Das Zentralnervensystem, das all die wunderbaren Wirkungen hervorbringt, wird rasend schnell zerstört. Das hat viele Auswirkungen: Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit, Erbrechen und Durchfall, erhöhte Körpertemperatur, Hautausschläge, paranoide Vorstellungen, Depressionen, krankhafte Angstvorstellungen, starker Bluthochdruck, Anfälle und mehr.

Die Glücksgefühle, die anfangs durch Meth ins Berauschende verstärkt worden sind, können irgendwann nur noch mit der Droge empfunden werden. Ohne Droge aber wird man gefühlsarm. Um überhaubt wieder etwas zu spüren, greift man wider besseren Wissens erneut zu Meth. Dazu braucht es aber eine ständige Dosissteigerung. Und die Rückfallquote ist mit 97 Prozent so hoch, wie bei keiner anderen Droge.

Das hat seinen Preis: Innerhalb von wenigen Jahren vergreist der Körper, wird krank und lebensunfähig, und die Psyche verändert sich. „Meth macht Menschen zu Monster“, heißt es. Sie können im einen Moment freundlich und ruhig sein, und schon im nächsten ärgerlich und aggressiv, heißt es auf einer US-Homepage, die vor Meth warnen will.

„Meth“ ist eine Kurzform von N-Methylamphetamin. Das ist ein künstlich hergestelltes Stimulanz auf der Basis von Amphetaminen. Diese wurden während des 2. Weltkrieges und während des Vietnamkrieges zur Leistungssteigerung und als Wachhaltemittel eingesetzt. Meth ist sozusagen ein potenziertes Amphetamin. Und dabei ein hochgiftiger Chemiecocktail.

Nicht nur das Konsumieren, auch die Produktion ist umweltverseuchend. Jedes Kilo Meth verursacht fünf bis sechs Kilo Giftmüll. Die durchschnittliche Reinigung eines Hauses, in dem ein solches Chemielaboratorium ausgehoben wurde, kostet bis zu 150.000 US-Dollar.

Ein Beispiel, wie Menschen ein Mensch innerhalb von 4 Jahren durch den Konsum von Meth zum „Monster“ altern  kann, sehen Sie auf dieser englischensprachigen Internetseite: www.onea.org/Resources.html Autor: Dr. Beatrice Wagner; Stand: 27.08.2006

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