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Wissenschaftler befürchten Zunahme tropischer Seuchen durch Klimawandel

Die in seltenen Fällen tödlich verlaufende West-Nil-Virus-Infektion wird im Zusammenhang mit dem Klimawandel als mögliche neue Infektionskrankheit diskutiert.

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In der Vergangenheit wurden immer mal wieder vereinzelte Fälle in Südost-Europa entdeckt. Seit 1999 hat es sich zudem in den USA rasant verbreitet. Wissenschaftler befürchteten nun, dass der Erreger auch bereits in Deutschland schlummert. Eine umfangreiche Studie des Bernhard-Nocht-Instituts (BNI), Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) und Robert Koch-Instituts (RKI) konnte zeigen, dass dem nicht so ist. „Noch nicht“, wie die Wissenschaftler betonen. Aber sie rechnen damit, dass sich das ändert, weshalb das BNI in Hamburg auch die Entwicklung eines schnellen, einfach durchführbaren und spezifischen Tests zum Nachweis von Antikörpern gegen das Virus unterstützt.

Das Virus war zuerst in Uganda, in der Nähe des Nils entdeckt worden. Daher auch der Name. Hier fühlt es sich wohl, denn in feuchten warmen Gebieten gibt es zuhauf bestimmte Stechmücken, die den Viren als Wirt dienen. Von den Mücken kann der Erreger dann zum Menschen gelangen.

Wie das Robert-Koch-Institut schreibt, entwickelt bei einer West-Nil-Virus-Infektion jeder fünfte Infizierte eine fieberhafte, grippe­ähnliche Erkrankung, das West-Nil-Fieber. Bei jeder 150. infizierten Person kommt es zu einem schweren Verlauf, etwa zu einer Hirnhaut- oder Gehirnentzündung, die in seltenen Fällen (vor allem bei älteren Patienten) tödlich endet. Autor: Dr. Beatrice Wagner, Stand: 6.4.200, Quelle: Robert-Koch-Institut

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