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Vitamine – was überwiegt: Nutzen oder Risiken?

Viele Menschen glauben, dass sie nur noch mit Nahrungsergänzungsmitteln lang und gesund leben können. Doch daran gab es immer wieder Zweifel. Einige Studien zeigen, dass die Sterblichkeit durch sie gesenkt werden kann, in anderen wird das Gegenteil belegt. Ein Grund für die unterschiedlichen Aussagen liegt in den unterschiedlichen Voraussetzungen, unter denen diese Studien durchgeführt wurden. Um Klarheit zu finden, hat jetzt eine Arbeitsgruppe der Universität Kopenhagen, Dänemark, wissenschaftlich hochwertige Studien gemeinsam analysiert.

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Das Team recherchierte 815 klinische Studien zur Wirksamkeit der Nahrungsergänzung mit Vitamin A, E und C sowie Betakaroten und Selen. Alle diese Vitamine und Mineralstoffe haben eines gemeinsam: Sie sollen den Körper schützen, indem sie schädigende, freie Radikale entfernen und so oxidativen Stress reduzieren.

Daraus wählten die Forscher 47 Studien aus, die sie für besonders hochwertig halten. Hier zeigte sich: Selen und Vitamin C beeinflussen die Lebenserwartung nicht. Die Vitamine A, E und Betakarotin hingegen erhöhen das Risiko, früher zu sterben. Bei Vitamin A stieg das Risiko um 16 Prozent, bei Provitamin A (=Betakarotin) um 7 Prozent und bei Vitamin E um 4 Prozent.

Unabhängig von derartigen Studien ist es also sicher richtig, Vitamine und Spurenelemente über eine abwechselungsreiche Ernährung mit viel Obst und Gemüse zu sich zu nehmen, da die gesundheitsfördernden Effekte vermutlich auf vielen Komponenten beruhen, die durch Nahrungsergänzungsmittel nicht ersetzt werden können. Autor: Dr. Beatrice Wagner, Quellen: BSMO, JAMA und BBC News, Stand: 12.4.2007

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