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Antibiotikum gegen Krebs

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg hat ein neues Wirkprinzip zur Bekämpfung von Krebs entdeckt. Sie fanden sie heraus, dass das Antibiotikum Griseofulvin Krebszellen in den Tod treiben kann.

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Das Medikament wird bisher vor allem gegen Pilzinfektionen der Haut eingesetzt. In Experimenten bewirkte es etwas Erstaunliches: Es richtete sich gezielt nur gegen Krebszellen, und ließ die gesunden Zellen unberührt. Und zwar ließ es nur in Krebszellen so genannte Spindeln-Missbildungen entstehen. Funktionstüchtige Spindeln wären hingegen nötig, um fehlerhaft verteilte Chromosomen in Krebszellen zu ordnen. Die Spindeln-Missbildungen führen also zu Chaos im Erbgut der Krebszellen, was diese letztlich außer Gefecht setzt.

Nach Angaben von Professor Dr. Alwin Krämer, Leiter der Klinischen Kooperationseinheit zwischen dem Deutschen Krebsforschungszentrum und der Universität Heidelberg, kann dieser völlig neue Ansatz dazu beitragen, Krebs zu bekämpfen. Die Forscher arbeiten demnach bereits an chemischen Verwandten des Griseofulvins, die möglicherweise noch günstigere pharmakologische Eigenschaften haben.

Als alleiniges Wirkprinzip gegen Krebs wird es derzeit noch nichts diskutiert, wohl aber könnte das Antibiotikum in Zukunft andere Krebstherapien unterstützen.

Autor: Dr. Beatrice Wagner; Quelle: PM des Deutschen Krebsforschungszentrums; Stand 04.07.2007

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