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Regulierung der weißen Blutkörperchen geklärt

Wissenschaftler des Dipartimento di Patologia und des Centro di Biomedicina Computazionale an der Universität von Verona haben den Mechanismus entdeckt, der die Aktivierung der weißen Blutkörperchen regelt. Die Untersuchung soll einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis des menschlichen Immunsystems liefern.

"Ausschlaggebend für die Wirkungsweise der Lymphozyten im Gewebeblut sind fünf untereinander agierende Moleküle", erklärt Projektleiter Carlo Laudanna. "Ohne sie könnte der menschliche Körper keine Abwehrkräfte gegen Krankheitserreger entwickeln. Diese fünf Moleküle gehören zu den sehr komplexen Systemen der Signaltransduktion. Anhand unserer Labortests stellen wir erstmalig ein modulares Modell zur Verfügung."

Das menschliche Immunsystem sei zum Schutz vor Entzündungen durch Mikroorganismen, allergischen Reaktionen und der Entstehung von Krebs unabdingbar. "Naturgemäß agiert es immer genau im richtigen Moment und an der richtigen Stelle", so Laudanna weiter. Deshalb sei das präzise Abrufen der weißen Blutkörperchen im Gewebeblut entscheidend. Von der Entdeckung verspreche er sich vielfachen Nutzen. Vor allem biete sie die Möglichkeit, gezielte Therapien auf Pharmabasis gegen Infektionskrankheiten und Autoimmunschwäche zu entwickeln. Zudem eröffneten sich neue Chancen zur Heilung neoplastischer Pathologien.

Die Studie der italienischen Wissenschaftler ist von der Sparkassenstiftung Cariverona und der italienischen Gesellschaft für Krebsforschung (AIRC) finanziert worden. Einzelheiten sind in der Fachzeitschrift "Nature Immunology" veröffentlicht. 

Autor: Harald Jung; pressetext.at; Stand: 28.02.2009

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