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Mitternachtsmahl schädigt die Zähne

Mitten in der Nacht Essen zu sich zu nehmen, kann die Zähne ernsthaft schädigen. Zu diesem Ergebnis sind Forscher der Kobenhavns Universitet gekommen. Diese Angewohnheit kann das Risiko eines Zahnverlustes erhöhen. Dabei spielt es keine Rolle, was gegessen wir.

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Das Team macht die Veränderungen im Speichelfluss verantwortlich. Dieser neigt dazu, in der Nacht nur mehr sehr gering zu sein. Ausreichend Speichel ist jedoch entscheidend, damit die Essensreste aus dem Mund entfernt werden, argumentieren die Wissenschaftler.

Gemeinsam mit US-amerikanischen Kollegen untersuchte das Team in seiner Studie eine Gruppe von Menschen, zu der auch „nächtliche Esser“ gehörten. Als die Daten für einen Zeitraum von sechs Jahren verglichen wurden, zeigten sich signifikante Unterschiede. 

Die nächtlichen Esser verloren eher mehr Zähne. Dieser Zusammenhang blieb auch bestehen, als andere Faktoren wie Alter, Rauchen und die gegessene Menge an Zucker und Kohlehydraten berücksichtigt wurden. Deshalb, so die Forscher, sollten Zahnärzte ihre Patienten über die negativen Konsequenzen aufklären und sie vom nächtlichen Essen abhalten. 

Die Wissenschaftler erklärten, dass das Essen in der Nacht - wenn der Mund am trockensten ist und das Essen daher länger im Mund bleibt - die Auswirkungen von zucker- und säurehaltigen Lebensmitteln und Getränken verstärkt. Es sei entscheidend, dass vor dem Zubettgehen die Zähne geputzt werden. Wenn möglich sollte mindestens eine Stunde vor dem letzten Zähneputzen nur noch Wasser getrunken werden.

Autor: Michaela Monschein, pressetext.com (Stand 02.06.2010)

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