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Hunde helfen Familien mit autistischen Kindern

Pixelio.de (Alexandra H.) © Pixelio.de (Alexandra H.)

Hunde können helfen, den Stress von Eltern autistischer Kinder zu verringern. Wissenschaftler der University of Lincoln verglichen 20 Familien mit Hund mit 20 Familien ohne Hund. Daniel Mills erklärte auf einer Konferenz der Royal Society of Medicine, dass erste Ergebnisse nahelegen, dass jede Hunderasse die Kommunikation und die Beziehungen verbessern kann. Der Experte für tierisches Verhalten hofft mithilfe von Videos zeigen zu können, wie Hunde den Kindern beim Essen, Schlafen und bei Wutanfällen helfen können.

Bei einem dreitägigen "Parents' Autism Workshops and Support"-Kurs nannten die Familien mehr als tausend Arten wie die Hunde geholfen hatten. Die Bandbreite reichte vom Sprechenlernen bis hin zum Entwickeln einer Routine mithilfe des Tieres etwas ohne konfrontatives Verhalten haben zu wollen. Die Familie Saunders entschied sich für Boogie, einen 18 Monate alten Cocker Spaniel-Mischling. Ihr vierjähriger Sohn Oak hatte schon immer eine besondere Beziehung zu Tieren.

Jede Hunderasse kann helfen

Rowan Saunders erklärte, dass Oak immer besondere Schwierigkeiten hatte, das Haus durch die Vordertür zu verlassen, berichtet die BBC. Für ihn sei es, wie über eine Klippe zu gehen. Boogie wurde eingesetzt, um ihm bei derartigen Übergängen zu helfen. "Der Hund gibt ihm Sicherheit. Er denkt, wenn Boogie das kann, kann ich es auch." Auch das Essverhalten des Kindes hat sich verbessert. Er nimmt verschieden beschaffene Lebensmittel zu sich, weil er auch Boogie mit verschiedenem Futter versorgt. Das Fell des Hundes wird sehr gut gepflegt. So lernt Oak auch auf sich zu schauen und auf Hygiene zu achten.

Mills betonte, es gebe keinen Mangel an Meinungen darüber, wie Hunde helfen könnten. Es fehlte jedoch bisher an Geld für eine wirkliche wissenschaftliche Erforschung dieses Phänomens. "Dogs for the Disabled" erhielt in den letzten sechs Monaten 1.300 Anfragen von Eltern, wie Hunde ihnen helfen könnten. Geschäftsführer Peter Gorbing betonte, dass Hunde vergleichsweise wenig kosten und "low-tech" sind. Auf der Konferenz wurde auch der erste "Alarm-Hund" angekündigt. Er soll einem kleinen Mädchen mit Narkolepsie helfen. Die Organisation setzt Hunde auch für die Diagnose von Blasen- und Prostatakrebs ein.

Autor: pressetext.de, Michaela Monschein (Stand: 31.05.2011)

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