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Tipp des Tages

Heuschnupfenbehandlung: Worin sich Cetirizin und Loratadin unterscheiden

Gegen Heuschnupfen werden oftmals Medikamente mit Cetirizin und Loratadin eingesetzt. Dabei handelt es sich um sogenannte Antihistaminika, die bei allergischen Beschwerden im Allgemeinen Linderung verschaffen. Obwohl beide Stoffe ähnlich wirken, birgt jeder von ihnen eigene Vor- und Nachteile.

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Wie wirkt Cetirizin?

Cetirizin ist ein Wirkstoff, der aus der Antihistaminika-Gruppe der zweiten Generation stammt und zur Linderung allergischer Symptome eingesetzt wird. Der Arzneistoff hat sich aus Hydroxzin entwickelt, bei dem es sich um ein Antihistaminikum der vorherigen Generation handelt. Cetirizin wird in der Regel in Form von Tabletten angeboten. Aufgenommen wird der Wirkstoff im Dünndarm. Schon zehn Minuten später kann sich bereits die Wirkung zeigen. Sie bleibt den ganzen Tag erhalten. Die herkömmliche Dosis von Cetirizin wird mit zehn Milligramm je Einnahme angegeben. Ausgeschieden wird das Mittel über die Nieren. Daher eignet sich Cetirizin nur in Ausnahmefällen bei Patienten mit Nierenerkrankungen. Darüber hinaus haben Mittel mit Cetirizin einen besonderen Nachteil: Sie können Müdigkeit oder zeitweise Benommenheit hervorrufen und somit die Fahrtüchtigkeit beeinflussen. Das ist vor allem bei Patienten der Fall, bei denen die Bluthirnschranke weniger deutlich ausgeprägt ist.

Wie wirkt Loratadin?

Bei Loratadin handelt es sich ebenfalls um einen Wirkstoff aus der Antihistaminika-Gruppe. Sein Einsatz erfolgt, um Allergiebeschwerden und das atopische Ekzem zu lindern. Der Arzneistoff ist bereits seit 1989 in Deutschland verfügbar und war bis 1994 noch rezeptpflichtig. Anders als Cetirizin kann Loratadin rund um die Uhr eingenommen werden. Es löst weder Müdigkeit, noch zeitweilige Benommenheit aus, da es keine Auswirkungen auf das zentrale Nervensystem hat. Daher lautet die Empfehlung tendenziell eher, Loratadin einzunehmen. Einige Ärzte raten auch zur rezeptpflichtigen Alternative Desloratadin. Dabei handelt es sich um ein Metabolit von Loratadin, also eine Substanz, die weder in der Leber, noch in weiteren Organen verstoffwechselt wird. Das hat wiederum eine schnellere Wirkung zur Folge. Studien zeigten in diesem Zusammenhang, dass sich die allergischen Symptome im Durchschnitt innerhalb von 48 Minuten um etwa 25 Prozent besserten. Bei Loratadin dauerte es hingegen 70 Minuten, also 22 Minuten länger.

Nachfrage und Preis von Cetirizin und Loratadin

Laut einer aktuellen Analyse des Vergleichportals idealo wurde in den letzten beiden Jahren bevorzugt Cetirizin nachgefragt. Prozentual gesehen entschieden sich durchschnittlich 58 Prozent mehr Nutzer für Cetirizin als für Loratadin. In Bezug auf Dosis und Einnahme stellten sich keine großartigen Unterschiede zwischen beiden Mitteln heraus. Was den Preis anbelangt, ist Loratadin online tendenziell ein wenig günstiger zu haben: Im Durchschnitt wurde für Cetirizin ein Preis von 7,28 Euro fällig, während für Loratadin  durchschnittlich nur 4,89 Euro anfielen. Das sind etwa 33 Prozent weniger. Medikamente mit den beiden Wirkstoffen sind ausschließlich in der (Online-) Apotheke erhältlich. Ein Rezept wird hierfür in der Regel nicht benötigt. Es ist trotzdem empfehlenswert, vor der Einnahme einen Arzt zu konsultieren und sich eingehend beraten zu lassen.

Autor: Wissen-Gesundheit Redaktion

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