Thema der Woche
Burn-out
Der Begriff Burn-out ist seit dem Rücktritt des Schalke 04 Trainers Ralf Rangnick (55) am 22.9.2011 wieder in aller Munde. Burn-out bedeutet ausbrennen, die Medizin spricht von einem Zustand der totalen Erschöpfung mit reduzierter Leistungsfähigkeit. In der Folge kommt es unweigerlich zu Problemen, Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung.
Diese totale Erschöpfung ist in der Regel der Endzustand einer Entwicklung, die mit Begeisterung, z.B. für den Beruf, beginnt und über frustrierende Erlebnisse zu Desillusionierung und Apathie, psychosomatischen Erkrankungen und schließlich zu einer schweren Depression mit Selbsttötungsgefahr führt.
Folgende Symptome können beim Burn-out-Syndrom auftreten:
- Erschöpfung (schwach, kraftlos, müde, matt, antriebsschwach, leicht reizbar)
- Depersonalisierung (Aufbau einer Distanz, eines Zynismuses, einer Gleichgültigkeit)
- Erleben von Misserfolg (trotz Überlastung wird nichts erreicht bzw. bewirkt)
Unser Tipp: Die Therapie sollte ganz individuell gestaltet werden. Deshalb hier nur einige Beispiele: Verhaltenstraining, Schlafschule, Gespräche mit Arzt oder Psychotherapeut, Bewegung, Sport, Entspannungsverfahren, Sauna, Lichttherapie, Musiktherapie, soziale Unterstützung, Kommunikationstraining und Medikamente.
Nicht unerwähnt bleiben darf, dass sich hinter einer Erschöpfung auch körperliche Ursachen verbergen können wie beispielsweise Blutarmut, Eisenmangel, Schilddrüsenunterfunktion oder auch Mangel- und Unterernährung. Eine gründliche diagnostische Abklärung steht deshalb vor jeder Behandlung.
Wenn sie Fragen bezüglich "Burn-out" haben schreiben sie uns einfach an: fragen@wissen-gesundheit.de
Autor: Wissen Gesundheit-RedaktionWeitere Themen:
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