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Thema der Woche

Kann das Herz vor Schreck stehen bleiben?

Kindern bereitet es oft großes Vergnügen, sich hinterrücks an Eltern oder auch Großeltern heranzuschleichen, um sie dann zu erschrecken. Wenn diese dann tatsächlich überrascht zusammenzucken, war der Angriff aus dem Hinterhalt für die Sprösslinge erfolgreich. Der Ausspruch: „Mir ist vor Schreck fast das Herz stehen geblieben“, wird dabei nur selten ernst genommen.

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Tatsächlich ist es normalerweise kaum zu befürchten, dass ein Schreck (mag er noch so groß sein) zum Tode führt. Anders sieht das allerdings aus, wenn das Herz  bereits durch Gefäßerkrankungen  (Coronarsklerose =  Verkalkung der Herzkranzgefäße) vorbelastet ist. In so einem Fall verträgt der Betroffene die durch den Schreck von der Nebenniere ausgeschütteten Stresshormone (z.B. Adrenalin) schlechter. Als Folge schlägt das Herz viel zu rasch und zu unregelmäßig.

Auf diese Weise kann es zu der schlimmsten Form der Herzrhythmusstörung kommen, nämlich zu dem so genannten Kammerflimmern. Dann ist es tatsächlich möglich, dass es zu einem Herz-Kreislauf-Stillstand kommt. Wenn so etwas passiert, ist sofort der Notarzt zu verständigen. Er wird mit Elektroschock (Defibrilator) versuchen, das Herz wieder zum Schlagen zu bringen bzw. den Rhythmus zu normalisieren. Aber wie gesagt, einem gesunden Menschen kann man ruhig einmal das Herz versetzen. Das bringt nicht nur den Kreislauf in Schwung, sondern macht auch noch Spaß!

Autor: Dr. Günter Gerhardt

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