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Thema der Woche

Zähne: Amalgam pro und contra

Immer mehr Menschen suchen ihren Zahnarzt auf, um sich die Amalgamfüllungen aus ihren Zähnen entfernen zu lassen und durch andere, kostspieligere Alternativen ersetzt zu bekommen.

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Aber woher kommt diese Verunsicherung? Schließlich hat sich das Amalgam bisher in allen Zahnarztpraxen bewährt: Es ist leicht zu bearbeiten, lässt sich schnell einsetzen und verfügt darüber hinaus über eine lange Haltbarkeit; rund zehn Jahre kann eine Amalgamfüllung problemlos ihren Zweck erfüllen. Außerdem hat diese Füllung auch noch eine bakterizide Wirkung. Das heißt, Amalgam ist in der Lage, Bakterien abzutöten.

Woher rührt also die hitzige Debatte über das „Für und Wider“ des Amalgams?
Ist sie völlig haltlos? Leider nein.

Die allgemeine Sorge, Amalgam könne den menschlichen Organismus nachhaltig schädigen, basiert auf der Zusammensetzung des Amalgams. Amalgam besteht nämlich zur Hälfte aus Quecksilber und das ist in bestimmten Mengen giftig. Beim Kauvorgang können sich Quecksilberteilchen lösen, welche entweder über den natürlichen Weg ausgeschieden werden oder aber sich in Niere und Hirn anreichern und auf diese Weise eine gesundheitliche Gefahr darstellen. Denn gelangt das Quecksilber in Nerven und Gehirn, so dauert es durchschnittlich 20 Jahre, um zumindest teilweise vom Körper abgebaut werden zu können.

Quecksilber steht außerdem in Verdacht, die Immunabwehr zu schwächen und Allergien auszulösen.

Eine folgelogische Frage ist natürlich, in welcher Menge Quecksilber zu Vergiftungserscheinungen führen kann. Die Weltgesundheitsorganisation sieht hier die magische Grenze bei einer Quecksilberaufnahme von 300 Millionstel Gramm wöchentlich. Eine Studie der Tübinger Universität jedoch bewies bei 40% ihrer Teilnehmer, dass dieser Wert erhöht war.

Dennoch ist nicht zweifelsfrei geklärt, in wie fern genau Quecksilber den Organismus negativ beeinflusst. Wer kein Risiko eingehen möchte, greift etwas tiefer in die Tasche und entscheidet sich - je nach Belieben - für Kunststoff, Keramik oder sogar Gold. Vor allem bei Kindern, Schwangeren und Stillenden sollte die Wahl auf einer dieser drei Materialien fallen.
Autor: Dr. Günter Gerhardt

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