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Thema der Woche

Soziale Kontakte und Lebensfreude

Wir werden immer älter: in den westlichen Industrieländern liegt die durchschnittliche Lebenserwartung bei Männern etwa bei 75 und bei Frauen etwa bei 81 Jahren. Das bedeutet also in den meisten Fällen, dass mit dem Eintritt in den so genannten „Ruhestand“ wirklich noch einige Jahre vor einem liegen. Jahre, die, idealerweise, mit schönen Dingen ausgefüllt werden wollen. Dinge, die Sie schon immer tun wollten und für welche, auf Grund von Familie und Beruf, nie genügend Zeit war, könnten Sie jetzt genießen.

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Doch das Konzept vom „glücklichen Rentner“ lässt sich häufig gar nicht so einfach verwirklichen. Denn das Alter ist auch mit Einschränkungen, vor allem gesundheitlicher Natur, gekennzeichnet. Oft ist der Partner, sind viele Freunde bereits gestorben; andere soziale Kontakte waren mit dem beruflichen Umfeld verbunden und sind mit dem Abschluss des Arbeitslebens oft eingeschlafen.

Mit dem Rentenalter beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Das ist nicht immer einfach, denn es bedeutet meist auch von alten Vorstellungen und Lebensinhalten Abschied nehmen zu müssen. Wurde Ihre Identität bislang hauptsächlich durch Ihr berufliches Leben bestimmt, müssen Sie sich jetzt fragen, was Sie noch ausmacht. Wenn Sie über Jahrzehnte, in erster Linie, für Ihre Kinder da waren, welche jetzt aus dem Haus sind, sollten Sie sich fragen, was Sie jetzt für sich selbst tun können. Wo liegen Ihre Interessen? Was macht Ihnen am meisten Freude? Bei welchen Tätigkeiten bemerken Sie nicht, wie die Zeit vergeht?

Vielleicht wollen Sie sportlich aktiv werden, um Ihre körperliche Gesundheit soweit und so lange wie möglich zu erhalten. Treten Sie doch einem Chor bei und knüpfen Sie dort soziale Kontakte oder im Sportverein. Eine gute und gesunde Alternative ist auch das Buchen eines Tanzkurses. Gewiss finden Sie neue Freunde, mit denen Sie in Konzerte und ins Theater gehen können. Vielleicht hätten Sie nun auch genug Zeit, um zu reisen, oder vielleicht für ein Haustier.

Wenn Sie zu niedergeschlagen oder gar depressiv sind, um alleine etwas Neues zu beginnen, hilft es vielleicht, wenn Sie sich vor Augen führen, dass unser Gesellschaftsbild immer mehr von älteren Menschen geprägt wird und Sie deshalb bestimmt nicht die/der Einzige sind, der so empfindet.

Wenn Sie nicht wissen, wie Sie es angehen sollen, sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt darüber, er weiß gewiss, an welche Adressen Sie sich wenden könnten, um soziale Kontakte zu knüpfen. Sollte tatsächlich eine Depression vorliegen, kann er Ihnen auch, über einen begrenzten Zeitraum hinweg, ein stimmungsaufhellendes Mittel verschreiben, damit Sie zunächst neuen Mut fassen können, um etwas Neues zu beginnen.

Und Angebote, einen neuen Anfang zu wagen, gibt es für Senioren genug. So hat Rheinland-Pfalz sogar eine Landesleitstelle „Älter werden in Rheinland-Pfalz“ eingerichtet, die Ihnen auf Ihrer Suche nach neuen, erfüllenden Aktivitäten und Kontakten helfen kann! Autor: Dr. med. Günter Gerhardt

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