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Thema der Woche

Zimmerspringbrunnen

Wenn Patienten mit unklarem Fieber, Husten und Atemnot zu mir kommen, frage ich sie neuerdings, ob sie einen Zimmerspringbrunnen besitzen. „Ja“, bekomme ich dann oft zur Antwort, „er plätschert so schön beruhigend und sorgt außerdem für eine angenehm feuchte Luft zuhause. Außerdem kann ich damit besser Luft holen.“ Aber genau das ist ein Irrtum.

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Denn das Wasser der Zimmerspringbrunnen ist oft sehr stark mit Bakterien, Schimmelpilzen oder Hefen verseucht. Und das ist oft erst die Ursache für die Atemnot. Meist wird nämlich destilliertes Wasser verwendet, das lange Zeit in Plastikkanistern aufbewahrt wurde. Diese Krankheitserreger werden jetzt unermüdlich in der Raumluft verteilt.

Bei richtig starker Verseuchung kann das bei jedem zweiten Menschen zu starken Beschwerden führen, hat eine Studie von Pneumologen ergeben. Es kann sogar zu dauerhaften Lungenschäden kommen.

Was tun? Wichtig ist es, steriles Wasser zu verwenden und die Geräte häufig komplett zu reinigen und zu desinfizieren. Und jetzt im Sommer ist es sowieso schöner, sich an einen plätschernden Bach oder ins Schwimmbad zu legen, als an einen Zimmerspringbrunnen. Autor: Dr. med. Günter Gerhardt

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