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Wirkstoffrückstände im Trinkwasser gefunden

Die Qualität unseres Trinkwassers genoss bislang einen vorbildlichen Ruf. Nun aber wiesen Toxikologen darauf hin, dass sie im Wasser auf  Medikamentenrückstände gestoßen seien. Insgesamt habe man, im Zuge verschiedener Analysen, wiederholt zehn verschiedene Wirkstoffe gefunden. Dabei handelte es sich vor allem um Spuren vom Blutfettsenker Bezafibrat,  um das Antirheumatikum Diclofenac, um Röntgenkontrastmittel und auch um das Schmerzmittel Ibuprofen.

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Noch wisse man zwar nicht, wie viele Substanzen sich wirklich, von den rund 3000 zugelassenen Wirkstoffen, im Trinkwasser befänden, aber sobald die Analysemethoden verbessert würden, stöße man sicherlich noch auf weitere Stoffe.

Auch wenn schwierig ist, vorherzusagen, ob und welche Auswirkungen diese Rückstände auf den menschlichen Körper haben, ist dennoch Vorsicht geboten. Die Toxikologen fordern deshalb die Festlegung einer Mindestgrenze, die etwa bei 0,1  Mikrogramm pro einem Liter Trinkwasser liegen soll. Bei Stoffen, die im Verdacht stehen, das Erbgut zu verändern, sollen die Werte sogar noch niedriger angesetzt werden.

Wahrscheinlich gelangen die Medikamentenrückstände über unsere Ausscheidungen ins Trinkwasser. Außerdem gäbe es immer noch Menschen, die aus Unwissenheit heraus, alte Medikamente zur Entsorgung der Toilette überlassen. Für die Zukunft sei es daher notwendig, die Aufbereitung unseres Abwassers, in technischer Hinsicht, zu verbessern. Schließlich würde die Anzahl der verschiedenen medizinischen Substanzen tendenziell zunehmen. Dennoch bestünde nun kein Anlass zu übermäßiger Besorgnis. Autor: Wissen Gesundheit-Redaktion

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