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Thema der Woche

Mit Blaulicht gegen Akne

Die Erfahrung zeigt, dass UV-Licht Akne auf der Haut lindert. UV-Licht wirkt antientzündlich, denn es fördert die Produktion von Sauerstoffradikalen in der Haut, welche die Bakterien (Prionibakterien) zerstört, die Akne verursachen. Den weiteren optischen Effekt übernimmt die vorteilhafte Bräunung der Haut, welche Hautunreinheiten verdeckt. Allerdings sind diese Effekte nur kurzfristig. Denn das UV-Licht ist auch dazu in der Lage, Akne zu fördern, indem es aus den vorhandenen Talgpfropfen ein Peroxid bildet, das wieder hautreizend wirkt. Außerdem sind lange Sonnenbäder aus Gründen der Hautgesundheit und Hautalterung nicht empfehlenswert. Davor warnt Professor Dr. Klaus Degitz von der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie der Ludwig-Maximilians-Universität München im „Journal der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft“.
In gleich mehreren Studien wurde nun getestet, ob man den positiven Effekt des Lichtes nutzen und den nachteiligen Effekt ausschalten kann. Und es gibt eine Lösung: Die Verwendung von Licht im Blau- und Violettbereich mit einer Längenwelle von 400 bis 420 Nanometer. Damit ist nun nicht gemeint, eine blau gefärbte Glühbirne oder Halogenleuchte in eine Lampe einzuschrauben. Sondern es ist der Anteil des gerade noch sichtbaren Lichts, das vor allem morgens vorherrscht. Es gibt mittlerweile auch eine Blaulichttherapie, die bei leichter und mittelschwerer Akne angezeigt ist. Die Therapie besteht aus acht Sitzungen, die jeweils zwanzig Minuten dauern.

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Unser Tipp: Das für Aknehaut wohltuende Licht ist morgens zu finden. Suchen Sie also im Sommer eher die Morgensonne, denn das Licht am Nachmittag oder Abend enthält mehr Rotanteile und wirkt nicht nachhaltig.

Autor: Wissen Gesundheit-Redaktion

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