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Thema der Woche

Der Angst davonlaufen

Aus Sicht von Psychotherapeuten sollte man sich mit seiner Angst konfrontieren und auseinandersetzen. Aus Sicht von Forschern der University of Georgia in Athens sieht es anders aus. Patienten mit chronischer Angst sollten sich mehr körperlich bewegen, so zum Beispieil regelmäßig laufen. Diesen Schluss zeigt eine Auswertung von 40 Studien zu Angstpatienten nahe, die im Laufe von 12 Jahren in relevanten wissenschaftlichen Journalen veröffentlicht worden sind.

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Dabei sollte die Übungsdauer mindestens 30 Minuten pro Tag betragen und langfristig durchgeführt werden. Wieso die Lauftherapie wirkt, kann noch nicht erklärt werden. Denn Wissenschaftler haben nicht einmal ein einheitliches Modell davon, wie Angst entsteht. Allerdings besteht Einigkeit darin, dass bei vielen Angstpatienten der geregelte Austausch von Botenstoffen im Gehirn gestört ist. Und es ist denkbar, dass dieser durch die Ausschüttung von Glückshormonen durch das Laufen beeinflusst wird.

Die Forscher haben allerdings auch entdeckt, dass Laufprogramme, die über 12 Wochen hinausgehen, nicht mehr so gut wirken. Hier jedoch könnte die Erklärung ganz einfach sein: Mit der Zeit meldet sich der innere Schweinehund wieder und fordert zur Faulheit auf. Die „Compliance“ wird schlechter, sagen Mediziner dazu. 

Unser Tipp: Um Angstsymptome zu reduzieren, sollten Sie auch an die sichere und nebenwirkungsfreie Therapiemöglichkeit namens Sport denken. Diese Behandlung eignet sich auch besonders für Patienten, die Medikamente ablehnen.

Autor: Wissen Gesundheit-Redaktion

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