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Thema der Woche

Chronische Erschöpfung ist eine Krankheit

Oft trifft es die Menschen, die mitten im Leben stehen. Eben noch sprühten sie vor Energie, waren engagiert und ausgelastet. Und dann, schlagartig, wendet sich das Blatt. Die gleichen vormals fitten und spritzigen Menschen fühlen sich „durch starke Erschöpfung wie gelähmt, haben häufig Kopf-, Hals-, Gelenk- oder Muskelschmerzen, fühlen sich nach dem Schlafen nicht erholt, nach Anstrengungen noch schlechter, können sich kaum konzentrieren und haben Gedächtnisausfälle“, schreibt die Ärzte Zeitung.

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Dahinter steckt eine Krankheit, die bis heute rätselhaft ist: das chronische Erschöpfungssyndrom, im Englischen Chronic Fatigue Syndrome (CFS) oder myalgische Enzephalitis (ME). Den Kriterien zufolge beeinträchtigt CFS sowohl die körperlichen als auch die geistigen Fähigkeiten, ist nicht durch andere Ursachen bedingt, hat schlagartig begonnen und dauert seit mehr als sechs Monaten.

Dabei handelt es sich um keine moderne Erscheinung. Denn ein berühmtes „Vorbild“ für die chronisch Erschöpften ist die englische Krankenschwester Florence Nightingale (1820–1910), die als die Pionierin der modernen Krankenpflege bekannt geworden ist. Nach ihrem legendären Einsatz als Krankenschwester im Krimkrieg wurde sie zuerst von einem Infekt und dann von einem merkwürdigen Fieber ergriffen und blieb fortan zeitlebens gesundheitlich schwer angeschlagen. Man vermutet heute als Ursache das chronische Erschöpfungssyndrom. Dabei wird Hypothesen zufolge das Immunsystem durch ein Zusammenspiel von mehreren Auslösern chronisch geschwächt oder aktiviert. Der vorausgehende Infekt wie bei auch bei Florence Nightingale ist ein typischer Auslöser der Krankheit. 

Unser Tipp: Es gibt keine ursächliche Behandlung, aber es kann dem Körper geholfen werden, wieder zu Kräften zu kommen. Ernährungsumstellung, Immun-, Physio-, Psycho- oder Schmerztherapien sind Versuche hierzu. Hilfreich ist auch, wenn Sie Ihre Krankheit innerlich annehmen und nicht immer wieder gegen Ihr Schicksal aufbegehren, denn dies kostet nur unnötige Kräfte.  Seien Sie außerdem nur so weit aktiv, wie Ihre individuelle Grenze nicht überschritten wird. 

Autor: Wissen Gesundheit - Dr. Beatrice Wagner

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