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Zähneputzen schützt Herz und Hirn

Wer zweimal täglich seine Zähne putzt, tut damit etwas Gutes für seine Blutgefäße. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie aus Schottland.

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Es wurden fast 12.000 Frauen und Männer von durchschnittlich 50 Jahren nach ihren Zahnputzgewohnheiten befragt. Die Auswahl der Probanden war repräsentativ für die Gesamtbevölkerung in Schottland. Acht Jahre machten die Forscher eine neue Erhebung, sie registrierten alle Patienten, die in die nationalen Krankenhäuser mit den Diagnosen Herzinfarkt, Angina pectoris oder Schlaganfall eingeliefert worden sind. Und sie stellten fest: 555 von den vormals befragten Personen waren von diesen sogenannten kardiovaskulären Ereignissen betroffen, 170 davon sind sogar daran gestorben. Dann überprüften die Forscher ihre Zahnputzergebnisse mit den erkrankten und verstorbenen Personen und fanden einen Zusammenhang: Wer sich nie oder selten die Zähne putzte, hatte ein bedeutend höheres Risiko (70 Prozent höher) für ein solches Ereignis, als wer zweimal am Tag Mundhygiene betrieb.

Nur ein zufälliges Zusammentreffen? Nein. Denn der Zahnbelag, der sich ohne Zahnbürste schnell ansammelt, ist ein prima Nährboden für bestimmte Bakterien. Als Hauptübeltäter wird das Bakterium Porphyromonas gingivalis diskutiert. Dieses ruft offenbar zuerst eine Zahnfleischentzündung hervor, gelangt dann in den Blutkreislauf, wo es Gefäßentzündungen verursachen kann. Und daraus können Herzinfarkte und Schlaganfälle resultieren. 

Autor: Wissen Gesundheit - Dr. Beatrice Wagner

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