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Herzinfarkt-Warnzeichen im Bett

Erektionsschwäche kann ein Vorbote eines Herzinfarkts sein. Darauf deutet eine Studie der Universitätsklinik von Kuala Lumpur, Malaysia, hin. Es wurden 111 Männer untersucht, die mit einem deutlich im EKG sichtbaren Herzinfarkt in die Klinik eingeliefert worden sind. Sie alle waren normalerweise sexuell aktiv, drei Viertel von ihnen aber hatten seit sechs Monaten Potenzprobleme. Von weitere 81 Infarktpatienten, die sich als sexuell inaktiv bezeichneten, waren ein Viertel schon länger komplett unfähig zu einer Erektion.

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Herzinfarkt, Brustenge (Angina pectoris) und Erektionsstörungen haben gemeinsame Risikofaktoren. Dazu gehört insbesondere die sogenannte Arterienverkalkung (Arteriosklerose). Diese geht auf Fettablagerungen, Schädigungen durch Nikotin und dadurch entstehende Gefäßveränderungen zurück. Diese sind im ganzen Blutsystem zu beobachten. Im Penis aber machen sie sich schon früher als an anderen Stellen bemerkbar, weil ein Mann diesen Bereich sensibler als andere Körperregionen beobachtet. Außerdem sind die Penisblutgefäße dünner, weshalb sich Krankheitssymptome hier eher zeigen als an den viel größeren Koronargefäßen. Dies sind Erklärungen dafür, dass eine Erektionsstörung um zwei bis drei Jahre einem Herzinfarkt oder Angina pectoris vorausgehen kann.

Unser Tipp: Wenn Sie bzw. Ihr Partner regelmäßig unter Erektionsproblemen leidet, dann lassen Sie dieses Problem dringend auch von einem Herzspezialisten abklären, selbst in jungen Jahren. 

Autor: Wissen Gesundheit - Dr. Beatrice Wagner

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