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Thema der Woche

Mittelohrentzündung natürlich behandelt

Eine Mittelohrentzündung ist bei Kindern zwischen dem ersten und dritten Lebensjahr nichts ungewöhnliches. Denn der Verbindungsgang zwischen Ohr und Nasen-Rachen-Raum (Ohrtrompete) ist bei Kindern noch so eng, dass er schon bei kleineren Entzündungen zuschwillt. Dies macht sich mit starken Ohrschmerzen bemerkbar. Dabei gelangen die Viren oder Bakterien durch Ohrtrompete ins Mittelohr.

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Oft wird in diesem Fall chirurgisch ein Paukenröhrchens eingesetzt. Dies soll das Mittelohr von außen belüften und die Schwellung zu beseitigen helfen. Doch die Hörfähigkeit, so hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) nun festgestellt, verbessert sich durch den Einsatz eines Paukenröhrchens nur wenig. Ein positiver Einfluss auf die Sprachentwicklung ließ sich sogar überhaupt nicht feststellen. Nach einem guten halben Jahr hören laut IQWiG Kinder mit und ohne Paukenröhrchen wieder nahezu gleich gut.

Unser Tipp: Entscheidet Sie sich bei einer chronischen Mittelohrentzündung zunächst gegen das Paukenröhrchen und für das Abwarten, muss das Kind aufmerksam durch den Arzt beobachtet werden. Fließt die Flüssigkeit überhaupt nicht ab, könnte er einen kleinen Trommelfellschnitt in Erwägung ziehen. Bei einer akuten Mittelohrentzündung ist übrigens der altbewährte Zwiebelwickel zu empfehlen. Hacken Sie rohe Zwiebeln klein, wickeln Sie sie in ein Taschentuch und legen Sie dies auf das schmerzende Ohr. Führen Sie ein Handtuch schräg über den Kopf, mit dem Sie den Wickel festbinden. Wenn Sie zudem eine Wärmeflasche auf das Ohr legen, können die entzündungslindernden Zwiebeldämpfe noch besser eindringen.

Autor: Wissen Gesundheit-Redaktion

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