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Glossar

Heilerde


Heilerde ist ein sterilisiertes, feingepulvertes Gemisch, dessen Zusammensetzung von zeit zu Zeit variiert. Es wird schon seit Alters her als naturheilkundliches Mittel äußerlich und innerlich angewandt.

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Der gesundheitszuträgliche Aspekt der Heilerde beruht hauptsächlich auf ihrem Absorptionsvermögen (Aufnahme/Aufsaugvermögen) und ihrem hohen Gehalt basischer Mineralstoffe. Äußerlich angewandt dient Heilerde, vermischt mit Wasser, zur Linderung von Verstauchungen und Drüsenschwellungen sowie bei Halsentzündungen.

In der Schönheitspflege wird sie auch, etwa bei unreiner Haut, für Gesichtspackungen verwendet. Innerlich angewendet dient die Heilerde zur Absorption von Erregern und Keimen.

Im Magen bindet sie beispielsweise überschüssige Säure. In unserem Kulturkreis haben Sebastian Kneipp, der wegen seiner Heilerfolge mit Erde bekannt gewordene „Lehmpastor“ Emanuel Felke und insbesondere Adolf Just dazu beigetragen, das alte Wissen der Menschen über die Heilkraft der Erde neu zu entdecken.


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