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Glossar

Osteogenesis imperfecta


Hinter dem medizinischen Begriff  „Osteogenesis imperfecta“ verbirgt sich eine seltene Erbkrankheit, die gemeinhin auch unter dem Namen „Glasknochenkrankheit“ bekannt ist.

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Ursache ist ein genetisch bedingter Kollagenmangel. Unser Körper benötigt nämlich Kollagen um Sehnen, Knorpel und Knochen stabil auszubilden. Durch den Kollagenmangel bei der Glasknochenkrankheit kommt es sehr leicht zu Brüchen. Weil die Knochen zerbrechlich wie Glas sind, genügen oft schon kleinste Bewegungen für eine Knochenverletzung.

Da die Krankheit ganz unterschiedlich ausgeprägt sein kann, ist auch der Verlauf individuell verschieden und nicht vorhersehbar: Während die Einen bereits kurz nach der Geburt sterben, verfügen die Anderen, welche von der Glasknochenkrankheit betroffen sind, über einen nahezu normalen Körperbau.

Um die Glasknochenkrankheit zu heilen, hat man bisher einiges versucht: Beispielsweise wurde einem Kind gesundes Knochenmark transplantiert, auch auf der Stammzellentherapie ruhen in diesem Zusammenhang große Hoffnungen. Ein spezieller Wirkstoff, so genannte Bisphosphonate, welche auch zur Behandlung von Osteoporose dienen, werden auch zur Behandlung der Glasknochenkrankheit eingesetzt. Dennoch ist diese Krankheit bislang nicht heilbar.


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