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Glossar

Schlafapnoe


Bei der so genannten Schlafapnoe kommt es während des Schlafes zu Atempausen, die etwa zehn Sekunden anhalten und stündlich rund zehn Mal auftreten.

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Männer sind von der Schlafapnoe etwa doppelt so häufig betroffen wie Frauen. Die Mehrzahl der Patienten ist stark übergewichtig.

Als Ursache kommen eine Einengung der oberen Luftwege sowie eine Fehlfunktion der Atemmuskulatur in Frage.

Menschen, die mit einer Schlafapnoe zu kämpfen haben, leiden tagsüber gewöhnlich an Konzentrationsschwierigkeiten und Müdigkeit. Auch Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen sowie Potenzstörungen und Depressionen sind typische Symptome einer Schlafapnoe.

Die Diagnose wird gestellt durch spezielle Messungen mit Elektroden, die am Körper angebracht werden, während des Schlafs. Oft hilft bereits eine Gewichtsreduktion oder das Entfernen von Nasenpolypen oder Rachenmandeln.

In der Regel muss eine Atemmaske nachts getragen werden, die Raumluft vorsichtig in den Rachen „bläst“ und so die Atemwege offen hält.

Bleibt die Schlafapnoe unbehandelt, kann dies zu Herzinfarkt und Schlaganfall führen.

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