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RATGEBER - Lungenentzündung

Vorbeugung und Behandlung

Sinnvolle vorbeugende Maßnahmen sind eine Stärkung der Abwehr mit Vitaminen und Mineralstoffen, Wasseranwendungen wie z. B. Kneipp’sche Güsse, Sauna, regelmäßige Spaziergänge egal bei welchem Wetter und natürlich die Impfung gegen Pneumokokken, die am besten kombiniert mit der Grippeimpfung wird.

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Das A und O der Behandlung ist aber die sofortige Gabe eines Antibiotikums in der richtigen Dosierung über einen bestimmten Zeitraum. Dieses Antibiotikum tötet die Bakterien ab und verhindert so die Ausbreitung der Krankheit. Die endgültige Überwindung der Lungenentzündung bleibt dem Organismus überlassen. Damit der Körper das schafft, braucht er Zeit und (Bett-)Ruhe, denn unser Abwehrsystem arbeitet besonders gut und intensiv in Ruhephasen.

Die Wahl des Antibiotikums ist heute nicht nur bei der Lungenentzündung, sondern gerade auch bei häufig durch Bakterien hervorgerufenen Bronchitis wichtig.

Viele ältere Antibiotika sind zwar billig, aber nicht mehr so gut wirksam. Oft ist es daher leider so, dass der Arzt bedingt durch den Budgetzwang zunächst ein preiswertes älteres Antibiotikum verordnet. Wirkt es nicht ausreichend muss noch ein Weiteres „nachgeschoben“ werden, was den Krankheitsverlauf unnötig verlängert und auch verteuert.

Unter den Antibiotika zur Behandlung der Lungenentzündung – und übrigens auch bei der häufig durch Bakterien hervorgerufenen Bronchitis – haben sich heutzutage so genannte moderne Chinolone, wie die Wirksubstanz Moxifloxacin sehr bewährt. Sie töten innerhalb von etwa drei Stunden die Bakterien, dem Patienten geht es merklich besser und er kann sich schneller erholen. Trotz dieser schnellen Wirkung muss aber die Dosierung und die Zeitdauer der Einnahme auch hier genau eingehalten werden, also beispielsweise täglich eine Tablette fünf Tage lang.

In einer Weiterentwicklung der Antibiotika hat sich insgesamt viel getan. So wirken moderne Wirkstoffe wie das oben genannte Chinolon nicht nur bakterienabtötend, sondern beeinflussen zudem auch die Immunabwehr günstig (immunmodulierend). Dies wirkt sich günstig für den weiteren (Langzeit-) Verlauf der chronischen Erkrankung aus.

Gerade Patienten mit z. B. Asthma oder chronischer Bronchitis, die sich aufgrund ihrer geschwächten Immunabwehr leicht auch die Pneumokokken einfangen, profitieren von dieser Behandlung. In medizinischen Untersuchungen wurde nachgewiesen, dass die infektionsfreien Abstände zwischen den Lungenentzündungen durch ein solches modernes Antibiotikum verlängert werden. Dadurch wird auch die Lebensqualität der Patienten verlängert. 


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