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RATGEBER - Kreuzbandriss

Diagnose durch den Arzt

Wem so etwas passiert, der sollte schnellstmöglich zum Arzt gehen. Denn von alleine heilt ein Kreuzbandriss nicht. Wenn man die Operation hinauszögert, kann es zum Gelenkverschleiß kommen (siehe unten: Arthrose).

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Der Arzt macht zuerst einen Schubladen-Test: Hier kann er erkennen, welche Bänder betroffen sind. Der Patient liegt für diese Untersuchung auf dem Rücken. Das betroffene Knie ist zum Rechten Winkel gebeugt, die Fußsohle steht auf der Unterlage. Der Untersucher setzt sich mit seinem Oberschenkel auf den Fuß des Patienten, um dessen Bein zu fixieren. Dann umschließt er mit beiden Händen fest den Unterschenkel des Patienten kurz unterhalb des Knies und zieht kräftig nach vorn.

Lässt sich der Unterschenkel um mehr als fünf Millimeter verschieben, ist das ein Zeichen für einen vorderen Kreuzbandriss.
Will er schauen, ob das hintere Kreuzband gerissen ist, macht legt er die Daumen auf den Schienenbeinknochen kurz unterhalb des Knies. Jetzt drückt er nach hinten. Wenn sich der Unterschenkel nach hinten bewegen lässt, ist ein Zeichen für einen hinteren Kreuzbandriss.

Weiterhin dienen Röntgenaufnahmen dazu, zusätzliche Knochenbrüche auszuschließen. Am liebsten aber machen Ärzte eine Magnetresonanztomographie (MRT), denn hier erkennt man am genauesten die Muskeln, Sehnen, Bänder und Knochen. Die früher übliche Kniegelenksspiegelung (Arthroskopie) entfällt damit, bzw. wird nur noch gleichzeitig mit der Operation durchgeführt.  


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