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RATGEBER - Haut

Verjüngung mit Hyaluronsäure - zwei Behandlungsmethoden

Natürliche Hyaluronsäure ist die Substanz im Hautstoffwechsel, die maßgeblich zum prallen elastischen Erscheinungsbild der jungen Haut beiträgt (siehe: „Die Wahrheit über Pflegeprodukte von außen“).

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Zur Hautverjüngung kann Hyaluronsäure auf zweierlei Arten eingesetzt werden:

1. Mithilfe der natürlichen Hyaluronsäure werden ganze Hautflächen behandelt und gewinnen dadurch wieder an Elastizität und Straffheit.
2. Mit Füllsubstanzen auf der Basis chemisch veränderter, so genannter hochvernetzter Hyaluronsäure können einzelne Falten aufgefüllt werden.

Zur Verjüngung ganzer Hautflächen

Hierzu wird unvernetzte Hyaluronsäure verwendet, so wie sie auch natürlich in der Haut vorkommt. Die natürliche Hyaluronsäure

  • stimuliert die Bindegewebszellen und fördert so die Ablagerung neuen, im Körper gebildeten Kollagens
    und Elastins
  • fördert die Wassereinlagerung in die Haut
  • schützt die Haut vor dem Angriff freier Radikale

Mit diesen Eigenschaften verbessert sie das Erscheinungsbild und die Funktionen der Haut. Diese Verjüngung von innen her wird als Biorevitalisierung bezeichnet. Dazu ist lediglich die natürliche Hyaluronsäure in der Lage, nicht jedoch chemisch veränderte Hyaluronsäure.

Die Zunahme der Elastizität und Spannkraft der Haut durch eine solche Behandlung ist auch in einer wissenschaftlichen Studie belegt.

Wiederholungen für den Erfolg ausschlaggebend

Bei der Biorevitalisierung mit natürlicher Hyaluronsäure müssen die im Laufe des Alterungsprozesses entleerten und funktionslos gewordenen Hyaluronsäuredepots wieder gefüllt werden.

Dies ist nicht in einer Sitzung möglich. Daher sind die Wiederholungen der Injektionsbehandlung bei diesem Verfahren für den Behandlungserfolg ausschlaggebend.

Zwar sehen die meisten Frauen bereits nach der ersten Sitzung positive Anzeichen, doch ein anhaltender Effekt ist erst nach der Initialbehandlung, die aus drei Sitzungen im Abstand von zwei bis drei Wochen besteht, möglich.

Nach der Initialbehandlung genügen einzelne Auffrischungs-behandlungen, die je nach Hautzustand alle drei bis sechs Monate durchgeführt werden sollten.

Die Biorevitalisierungen eignen sich besonders zur Behandlung der Wangen- und Kinnregion, der Krähenfüße, aber auch der Haut an Hals, Dekolleté und Handrücken.

Die behandelten Hautflächen gewinnen an Elastizität und Spannkraft, feine Knitterfältchen verstreichen. Die Gesichtshaut wirkt insgesamt jugendlicher, und der Teint wird rosiger. Viele Frauen berichten auch von der Empfindung, die Haut „fühle“ sich wieder deutlich besser an.

Wie bei jeder Injektionsbehandlung kann es an den Injektionsstellen zu Schwellungen und/oder Rötungen kommen. Diese Reaktionen verschwinden jedoch von selbst innerhalb nur weniger Stunden nach der Injektion. Durch die Kühlung der behandelten Hautareale vor, während und nach dem Eingriff können nicht nur Schmerzen, sondern auch Schwellungen auf einfache Weise gelindert werden.

In seltenen Fällen kommt es an manchen Einstichstellen zu kleinen Blutergüssen. Sie klingen aber ebenfalls innerhalb weniger Tage ohne Behandlung ab und können mit einem normalen Tages-Make-up gut kaschiert werden.

Unvernetzte Hyaluronsäure ist sehr gut verträglich. Das Risiko für eine Allergie ist äußerst gering. Daher ist vor der Behandlung auch kein Allergietest nötig.

Hyaluronsäure-Filler zur Auffüllung tiefer Falten

Neben der zuvor beschriebenen Flächenbehandlung mit nativer Hyaluronsäure werden in der Schönheitsmedizin auch Füllsubstanzen auf der Basis von vernetzter Hyaluronsäure verwendet. In diesem Fall ist die Hyaluronsäure nicht naturbelassen, sondern hochvernetzt.

Dank dieser chemischen Veränderung kann sie nicht so schnell abgebaut werden, was im Sinne einer verlängerten Haltbarkeit des Implantats sinnvoll ist.

Allgemein werden mit Füllmaterialien einzelne tiefe Falten unterspritzt. Mit ihnen füllt man Substanzdefekte auf, die der Falte zugrunde liegen. Aufgrund ihrer anderen Struktur ist hochvernetzte Hyaluronsäure nicht so flüssig wie natürliche Hyaluronsäure, sondern vielmehr zäh-plastisch und eignet sich sehr gut zur Auffüllung von Falten, auch wenn diese bereits etwas tiefer sind.

Sehr gut eignen sich Hyaluronsäurefiller zum Beispiel zur Behandlung der Falten, die von der Nase zum Mund ziehen, der so genannten Nasolabialfalten.

Da Hyaluronsäure allmählich im Körper abgebaut wird, hält der Behandlungseffekt des Hyaluronsäurefillers individuell unterschiedlich vier bis acht Monate an, die Behandlungen können jedoch beliebig oft wiederholt werden.

Auch die Behandlung mit einem  Hyaluronsäurefiller ist gut verträglich. Es kommt nur sehr selten zu Überempfindlichkeitsreaktionen. Einige Tage nach der Behandlung kann es noch zu Rötungen kommen, die wieder abklingen.

Falls neben der Behandlung einzelner, tiefer Falten noch zusätzlich allgemein die Hautstruktur verbessert werden soll, ist besonders eine Kombinationsbehandlung empfehlenswert: Mithilfe der nativen Hyaluronsäure werden durch die Biorevitalisierung ganze Hautflächen verjüngt, zusätzlich werden mit einem Hyaluronsäurefiller tiefe, verbliebene Falten aufgefüllt. So erzielt man häufig die besten kosmetischen Ergebnisse.

Alle Behandlungen mit Hyaluronsäure können ambulant beim Hautarzt durchgeführt werden. Im Anschluss daran kann man nach Hause gehen und Aufgaben in Beruf und Familie wieder in vollem Umfang wahrnehmen.

Die Schmerzhaftigkeit der Therapie ist individuell unterschiedlich. Doch gerade die Behandlung mit unvernetzter Hyaluronsäure kann aufgrund der guten Fließfähigkeit des Materials mit dünnen Nadeln vorgenommen werden und wird im Allgemeinen gut toleriert.

Etwas schmerzhafter ist es, wenn der Bereich um die Lippen behandelt wird. In diesem Fall kann eine Stunde vor der Behandlung ein besonderes Gel aufgetragen werden, das ein lokales Schmerzmittel enthält und die Schmerzen beim Einstich mildert.


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