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RATGEBER - Haut

Wie man Falten "wegbügelt"

Statt die Falten von unten her – wie auch immer – aufzufüllen, lässt sich auch der umgekehrte Weg gehen. Um die Falten von oben „wegzubügeln“, werden Laser oder Chemical Peeling angewendet.

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Allerdings bieten sich solche Behandlungen teilweise nur für oberflächliche „Knitterfältchen“ an, die oft nur Bruchteile eines Millimeters tief sind.

Dabei wird die Oberhaut abgetragen, die Haut soll so, durch Nachwachsen einer neuen Schicht, verjüngt werden. Zugleich soll die Kollagenschicht in der Mittelhaut zusammengezogen und zur Regeneration angeregt werden.

Laser

Gepulstes, energiereiches Licht – nichts anderes sind die Strahlen eines Lasers nämlich – kann die obersten Hautschichten verdampfen lassen. Die kurzen Energiepulse sorgen dafür, dass sich die Temperaturen nicht über die getroffenen Zellen hinaus verbreiten. Die Eindringtiefe kann dabei – von erfahrenen Ärzten – gut berechnet werden.

Für die Faltenentfernung kommen vor allem der so genannte Erbium-YAG-Laser und der Kohlendioxid–(CO2)–Laser in Betracht. Beim Erbium-YAG-Laser wird die Haut lediglich oberflächlich geglättet, der CO2-Laser dringt etwas tiefer ein und kann dadurch das Kollagen zur Neubildung anregen („Skin-Resurfacing“).

Behandlungen mit dem CO2-Laser werden unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Bis zu zwölf oder mehr Wochen danach kann das Gesicht eine starke Rötung aufweisen. In den ersten zwei Wochen muss dazu auch ein ständig zu erneuernder Verband aufgelegt werden.

Wegen der Hautverletzungen kann es zu Entzündungen kommen, weswegen zusätzlich Antibiotika und Mittel gegen Infektionen durch Viren verabreicht werden.

Auch wenn die Eindringtiefe des Lasers gut berechnet werden kann: Narbenbildung ist bei derartigen Behandlungen nie ganz auszuschließen. Vor allem Menschen, die leicht Narben bekommen, sollten daher auf eine Behandlung mit CO2-Laser verzichten.

Um ausschließlich die mittleren Hautschichten zum Verjüngen zu bringen („Subsurfacing“, „Facial Rejuvenation“), lassen sich die oberen Hautschichten abkühlen, sodass der Laser ausschließlich in der Dermis wirkt. Dadurch ziehen sich die dort vorhandenen Kollagenfasern zusammen und werden zur Bildung neuer Fasern angeregt.

Chemical Peeling

Ähnlich radikal lässt sich die Haut auch mit Säuren wegätzen. Werden dabei Fruchtsäuren verwendet, spricht man von einem „Soft-peeling“.

Doch auch hier macht sich eine Faltenglättung nur dann bemerkbar, wenn diese Säuren in einer recht hohen Konzentration angewendet werden (meist eine Lösung bis zu 70 Prozent Säureanteil), damit auch wirklich alle abgestorbenen Hautzellen entfernt werden. Die Haut wird dabei aber auch empfindlicher, so dass auch ohne direkte Wundentstehung auf Sonneneinstrahlung zunächst verzichtet werden muss.

Wenn tiefere Falten erreicht werden sollen, verwendet man Trichloressigsäure, die deutlich stärkere Spuren hinterlässt. Daher wird dabei ebenfalls eine Narkose notwendig; zwei Wochen lang wird man nicht gesellschaftsfähig sein.

Eine Kollagenneubildung ist ein zusätzliches Ziel dieses „Intensivpeelings“.

Biokybernetik

Beim Biokybernetikverfahren Beautytek handelt es sich um eine neuartige Methode der Faltenglättung. Dabei fährt der Therapeut mit einer Sonde über die Haut. Diese wurde zuvor mit einem Elektrolytgel eingerieben.

Die Sonde schickt nicht spürbare Impulse ins Gewebe. Über ein Feedbackverfahren wird Folgendes erreicht:

  •  Erhöhung der Mikrozirkulation bzw. Durchblutung
  •  Kollagene Fasern können neu gebildet werden
  •  Verhärtete Fasern werden weicher, und durch den Straffungseffekt der Behandlung werden die Falten geglättet

Mehr zu diesem Verfahren finden Sie unter: „Cellulite“.


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