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RATGEBER - Haut

Warum Raucher oft ganz schön alt aussehen

In Bezug auf die Hautalterung ist – neben ausgiebigen Sonnenbädern – Rauchen definitiv die Todsünde Nummer 1! Große Studien zeigen eindeutig, dass ein Zusammenhang zwischen dem Rauchen und der vorzeitigen Hautalterung besteht. So kommt es bei Rauchern deutlich häufiger und früher zur Ausbildung von ausgeprägten Falten im Gesicht als bei Nichtrauchern.

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Rauchen erhöht die Bildung aggressiver Sauerstoff-verbindungen.

Es reduziert auch den Prozess des Bindegewebsaufbaus (Kollagenbiosynthese) um 40 Prozent. Die Haut verliert ihre Elastizität, wird dünner und pergamentartig.

Die Hautfarbe von Rauchern wird durch eine verschlechterte Durchblutung aschfahl bis gräulich. Manche Raucher versuchen dies dann durch den Gang in das Solarium zu überdecken. Die meisten wissen nicht, was sie ihrer Haut damit antun, da sie damit ihre Hautalterung von innen und von außen gleichzeitig extrem beschleunigen.

Vor allem bei jungen Frauen ist dies zu beobachten. Bei einigen Frauen kann die Haut bereits im Alter von 25 Jahren das Alter einer 45- bis 50-Jährigen erreichen.

Rauchen stimuliert außerdem die Talgdrüsen. Eine vermehrte Talg-bildung wiederum führt zu unreiner Haut und steigert die Bildung von Pickeln und Entzündungen.

Rauchen führt zu einer spontanen Verengung aller Blutgefäße. Eine einzige Zigarette verengt die Blutgefäße für vier bis sechs Stunden. Mit einer Infrarotkamera kann man erkennen, wie sich bei jedem Zigarettenzug der Blutfluss in den Händen reduziert und die Temperatur sinkt. Durch diese Gefäßverengung kann sich das Blut in den Adern anstauen und dort den Druck erhöhen.

Die Folge: Diese Gefäße können „ausleiern“ und die Adern sichtbar werden oder nach außen treten. Die akneähnliche Hautentzündung Rosacea oder Krampfadern können entstehen. Durch den reduzierten Blutfluss bei Rauchern kommt es rasch zu einer Abkühlung an Händen und Füßen und zu einer Verschlechterung der Wundheilung.

Jeder hat sicher schon einmal das Wort Raucherbein gehört. Damit sind offene Wunden an den Beinen von Rauchern gemeint, die nicht mehr abheilen. Das Gewebe stirbt nach und nach ab, bis schließlich am Ende das ganze Bein befallen ist und amputiert werden muss.


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