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RATGEBER - Haut

Damenbart

Worauf Männer stolz sind, beschädigt das Ego von rund vier Millionen Frauen: Bei ihnen zeigt sich im Gesicht ein kräftiger Haarwuchs. Besonders bei dunkelhaarigen Frauen ist er auffallend. Und so gelten sie schnell als herb und burschikos, obwohl ihr Damenbart meist nur eine Laune der Hormone darstellt.

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Durch einen erhöhten Testosteronspiegel wird das Enzym Ornithindecarboxylase (ODC) stimuliert. Aus feinem Haarflaum entwickelt sich starkes pigmentiertes Terminalhaar. Allerdings können auch genetische Ursachen sowie eine Erkrankung an den Eierstöcken den Bartwuchs bei Frauen bewirken.

Was tun? Nach einer Untersuchung durch den Hautarzt gibt es mehrere Methoden: Einmal eine hormonelle Behandlung mit den Gegenspielern der männlichen Hormone (Antiandrogene). Hier kommt es nur selten zum gewünschten Effekt und es fehlen moderne Studien.

Andere herkömmliche Methoden zur Symptombehandlung sind Laser, Rasieren, Wachsen, chemische Enthaarung.

Ein neuer Enzymblocker greift direkt in den Entstehungsprozess der Gesichtsbehaarung ein. Die verschreibungspflichtige Creme mit dem Wirkstoff Eflornithin hemmt das Enzym ODC, das wesentlich für den Haarwuchs verantwortlich ist.

Die Creme wird zusätzlich zur Haarentfernung angewendet. Die Haare wachsen dadurch langsamer und feiner. Somit ist eine Haarentfernung deutlich seltener oder gar nicht mehr nötig. Die Creme wird 2-mal täglich an den betroffenen Stellen aufgetragen. In klinischen Studien wurde eine sehr gute Verträglichkeit festgestellt.

Die Creme mit diesem Wirkstoff ist das erste und einzig zugelassene Medikament gegen den Damenbart.


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