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RATGEBER - Ödeme

Was Sie selbst tun können

Lagern Sie bei Ödemen in den Beinen so oft wie möglich die Beine hoch. Dies hilft, den Abtransport von Wasser zu beschleunigen. Vor allem bei Rechtsherzschwäche, Venenschwäche und in der Schwangerschaft ist diese Maßnahme hilfreich. Für die Nacht gibt es spezielle Venenkissen. Fragen Sie aber zuvor Ihren Arzt, damit das Herz nicht überlastet wird.
Bei schweren Ödemen sollten Sie Tag und Nacht Kompressionsstrümpfe tragen. Lassen Sie diese maßanfertigen, denn sie müssen eng, aber nicht zu eng sitzen.

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Gehen Sie schwimmen (hier können Sie die Strümpfe natürlich abnehmen), vor allem auch in der Schwangerschaft. Dabei sinkt der Blutdruck und die Haut wird wie bei einer Lymphdrainage massiert.
Essen Sie salzarm. Zuviel Salz beeinflusst den Mineralhaushalt, dies hat Einfluss auf die Bildung von Ödemen. Gegen Ödeme helfen Salatgurken, gekochte Kartoffeln, viel Obst und gekeimtes Getreide.
Bleiben Sie in Bewegung. Dies aktiviert die Wadenpumpe, wodurch das Blut auch entgegen der Schwerkraft zurück ins Herz transportiert wird.

Bei allergischen Reaktionen sind kühlende, feuchte Umschläge empfehlenswert. Sie können zuvor eine Arnikasalbe auftragen. Wechseln Sie die Umschläge, wenn sie warm geworden sind. Bei Lymph- und Wasserödemen hilft die manuelle Lymphdrainagetherapie bei einem Physiotherapeuten. Leichte Ausstreichungen am Bein können Sie auch selbst machen, oder Ihren Partner bitten. Wichtig ist, dass Sie von unten nach oben streichen, nie anders herum, und dass Sie dies wie mit Engelsflügeln tun. Damit werden die Lymphknoten zu mehr Arbeit angeregt, womit die Flüssigkeit zurück in die Lymphbahn transportiert wird.

Hilfreich können auch milde Entwässerungsmittel sein, wie Brennnessel, Birkenblätter, Schachtelhalmkraut und Wacholderbeeren. Besprechen Sie dies zuvor mit Ihrem Arzt. Tabletten und Kapseln mit Rosskastanienextrakt oder Weinlaub helfen, die Venen von innen abzudichten. 


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