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RATGEBER - Pilzerkrankungen

Hefepilze auf der Haut:

Auf der äußeren Haut siedelt Candida besonders gern in den Achselhöhlen, unter den Brüsten, im Nabel und in der Gesäßfalte. Symptome für eine Besiedlung sind Hautentzündungen, die stark jucken und nässen.

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Fußpilz:

In den Zehenzwischenräumen siedeln sich nicht nur Dermatophyten gerne an, sondern auch Candida. Erst ein Arzt kann durch eine Probe feststellen, um welchen Pilz es sich handelt.

Mundsoor:

Der Hefepilz gelangt über Mund-zu-Mund-Kontakte, von der Hand in den Mund oder einfach durch die Nahrung in die Mundhöhle. Dort findet er beste Bedingungen vor: Feuchtigkeit, Wärme, Nahrungsreste, durch Bakterien bereits vorgeschädigte Zähne.

Den Pilzbefall erkennt man leicht an den weißen Belägen auf der Zunge oder auch auf der Wangenschleimhaut und dem Zahnfleisch. Auch unter Zahnprothesen wachsen die Hefepilze bevorzugt und verursachen dort Entzündungen.

Hefepilze im Darm:

Candida-Infektionen im Darm werden meist erst spät bemerkt. Als Krankheitsbild sind sie in der Medizin nicht unumstritten.
Vor allem der Naturheilmedizin nahestehende Ärzte denken bei Hauterkrankungen, Gelenkbeschwerden und allgemeinem Krankheitsgefühl auch an Pilze im Darm.

Als weitere Symptome gelten:

Blähbauch, Verdauungsprobleme (häufig wechseln sich Verstopfung und Durchfälle ab), Heißhungerattacken auf Süßes und eine im Labor erkennbare Leberbelastung (durch den von Candida erzeugten Alkohol).

Scheideninfektionen:

Bei Frauen werden leicht die natürlicherweise im Darm lebenden Pilze in die Vagina eingeschleppt.
Bei intakter Scheidenflora bietet sich für Candida kaum die Chance sich zu vermehren. Bei Frauen mit geschwächter Abwehr, z. B. unter einer Antibiotikatherapie, kann es zu hartnäckigem Mykosebefall kommen.

Folgende Umstände begünstigen eine Scheideninfektion:

Nasse Kleidung, Hormonschwankungen zum Beispiel durch die Pille, Schwangerschaft oder Wechseljahre, Erkrankung an Diabetes mellitus, Schädigung der Scheidenflora, falsche Ernährung (hoher Konsum von Zucker) und unzweckmäßige Kleidung (enganliegend, feucht, warm und dunkel).

Typische Symtome sind:

Ausfluss, Juckreiz und Brennen. Für den Partner besteht Ansteckungsgefahr.

Eine Infektion des Mannes ist erkennbar an einer geröteten entzündeten Eichel und Vorhaut. Sind beide Partner infiziert, müssen beide behandelt werden. Ansonsten können sie sich ständig wieder voneinander anstecken. Man spricht  in diesem Fall von einer "Ping-Pong-Infektion".

Windeldermatitis:

Im Windelbereich wird ein Baby ständig durch den Urin und Stuhl gereizt. Hier können sich leicht Pilze ansiedeln und die Windeldermatitis verursachen.
Faktoren, die eine Infektion begünstigen, sind seltenes Wechseln von nassen Windeln, falsche Ernährung der stillenden Mutter (mehr zur Ernährung: siehe unter "Behandlung von Candidosen") oder eine vorausgehende Hautreizung des Babypos durch Allergien oder Bakterien im Stuhl.

Man erkennt eine Windeldermatitis an geröteter und schuppiger Haut sowie an Ausschlag mit Pickeln und Bläschen, die auch aufgehen können.

Behandeln lässt sich eine Windeldermatitis durch das Auftragen von Wundschutzpasten oder -cremes, durch häufigen Wechsel der Windeln, auch indem man möglichst viel Luft an den Babypo lässt, milde entzündungshemmende Bademittel verwendet und - als stillende Mutter - gegebenenfalls die Ernährung umstellt.

Eine Windeldermatitis entsteht übrigens leicht. Manche Kinder scheinen sogar eine besondere Affinität dazu zu haben.
Als Mutter muss man daher nicht an sich selbst zweifeln, wenn das Kind trotz aller Vorsichtsmaßnahmen einen geröteten Po bekommt.


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