Anzeige:
Anzeige:

RATGEBER - Bluthochdruck

Blutdruckwerte

Optimal sind Blutdruckwerte von 120 mmHg (systolisch) zu 80 mmHg (diastolisch). Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den noch normalen Blutdruck mit 135/85 mmHg definiert.

Anzeige:

Um aussagekräftige Werte zu erhalten, sollte drei mal innerhalb von zwei Tagen zu unterschiedlichen Tageszeiten gemessen werden. Bei Werten, die diastolisch 90 mmHg überschreiten und systolisch 140 mmHg, liegt der Verdacht nahe, dass es sich um einen Bluthochdruck handelt. Erhärtet wird die Diagnose durch eine 24-Stunden-Blutdruckmessung.

Damit hat die WHO ihre frühere Definition korrigiert, wonach eine Hypertonie erst bei einem Wert von 160/95 mmHg beginnt.

Auch eine andere Aussage zur Bestimmung des Bluthochdrucks wurde revidiert.
Noch vor einigen Jahren sprach man von einem "altersgemäßen systolischen Wert", der sich aus dem"Alter plus 100" errechne.
Dies würde bedeuten, wenn jemand 55 Jahre alt ist, würde ihm ein systolischer (zweiter) Blutdruckwert von 155 mmHg zustehen. Diese Aussage ist falsch, da sie viel zu hohe Normwerte ergeben würde.

Auch eine weitere veraltete Aussage kursiert immer noch in den Köpfen vieler Menschen, dass nämlich vor allem der zweite Wert wichtig sei und der erste Wert bei gutem zweitem Wert zu vernachlässigen ist. Auch dies ist falsch!

Ganz im Gegenteil spricht man heute von einer "isolierten systolischen Hypertonie", d. h. der zweite Blutdruckwert ist normal, der erste aber erhöht.

Studien (z. B. Kopenhagen-City-Heart-Studie) belegen klar, dass der isolierte systolische Bluthochdruck das Schlaganfallrisiko stärker erhöht als bei dem isolierten diastolischen Bluthochdruck (nur zweiter Wert erhöht) und dem (üblichen) kombinierten systolisch/diastolischen Bluthochdruck.

Wie wichtig beide Werte für die Bestimmung eines Bluthochdrucks sind, zeigt auch die so genannte Blutdruckamplitude ("Pulsbrecher"). Dies ist die Differenz zwischen dem ersten Wert und dem zweiten Wert, d. h. der systolische Wert minus den diastolischen Wert ergibt die Blutdruckamplitude. Sie lässt Rückschlüsse auf die Umstellungsfähigkeit ("Rigidität") der Gefäße zu.

Wenn sich nämlich Ablagerungen in den Blutgefäßen bilden, geht die Dehnbarkeit der Gefäße (Gefäßcompliance) zurück. Damit nimmt die Umstellungsfähigkeit der Gefäße ab, was man an einer niedrigen Differenz zwischen den beiden Blutdruckwerten erkennt.

Das Risiko für Herzkreislauf-Folgeerkrankungen steigt bei Männern ab einer Blutdruckamplitude von ca. 50, bei Frauen von ca. 60 mmHg.


Aktuelle Meldungen

pixabay / lindsayfox CC0
© pixabay / lindsayfox CC0

23.01.2019

Sind E-Zigaretten wirklich gesünder?

Der deutsche Tabakmarkt befindet sich im Wandel. Für die Krebsforscher ist es immer noch ein trauriges Jubiläum. Denn seit 30 Jahren ist der 31. Mai Weltnichtrauchertrag.


pixabay / Sarah_Loetscher CC0
© pixabay / Sarah_Loetscher CC0

22.01.2019

Ist mein Partner ein Narzisst?

„Ich glaube, dass mein Partner ein Narzisst ist“. Diesen Satz hört man leider heute häufiger.


pixabay / moritz320 CC0
© pixabay / moritz320 CC0

21.01.2019

Die ungeliebte Hornhaut

Die Hornhaut wird nicht gern gesehen, weil sie als unansehnlich gilt und deswegen als Makel empfunden wird.


pixabay / andreas160578 CC0
© pixabay / andreas160578 CC0

18.01.2019

Unsere Gesundheit am Handgelenk - welche Daten nutzen Smartwatches und was geschieht damit?

Inzwischen haben wir uns schon so sehr daran gewöhnt, dass das Smartphone zu unserem Trainingspartner geworden ist, dass uns die Flut der gespeicherten Daten egal zu sein scheint.


pixabay / StockSnap CC0
© pixabay / StockSnap CC0

17.01.2019

Mit Sport abnehmen – Schlank im Alltag

Macht Sport allein schlank? Diese Frage stellen sich viele Menschen, die endlich abnehmen wollen. Natürlich kursieren bei diesem Thema zahlreiche Irrtümer, die in der Fitness-Welt nicht mehr unbekannt sind.



Newsletter Abbonieren



Aktuelles Wetter



Wissen-Gesundheit im Netz

socials




loader