Anzeige:
Anzeige:

RATGEBER - Bluthochdruck

Krankheitsursachen

Es wird unterschieden zwischen der

Anzeige:
  • sekundären Hypertonie: Hier ist der hohe Blutdruck ein Symptom einer bekannten Grundkrankheit wie z. B. einer Nierenerkrankung, einer hormonellen Störung oder einer Herzkreislauferkrankung.
  • primären oder essentiellen Hypertonie: Hierbei ist der Bluthochdruck von unbekannter Ursache. Zumindest wird keine Grunderkrankung gefunden, die den Bluthochdruck bewirkt haben könnte. Mit ca. 80 Prozent ist dies die häufigste Form.

Für den primären Bluthochdruck ist bisher keine einheitliche Ursache bekannt. Es handelt sich um eine Erkrankung, an der folgende Faktoren beteiligt zu sein scheinen:

  • Vererbung: Kinder von Eltern mit primärem Bluthochruck haben bereits im Kindesalter erhöhte Blutdruckwerte
  • Kochsalzverbrauch: eine Verminderung des täglichen Kochsalzverbrauchs auf 3 Gramm Kochsalz führt bei einer Vielzahl von Patienten zu einer deutlichen Blutdrucksenkung.
    Für die blutdrucksteigernde Wirkung von Kochsalz (Natriumchlorid) sind sowohl die einzelnen Bestandteile Natrium als auch Chlorid mit ihren verschiedenen Wirkungen verantwortlich.
  • Übergewicht
  • Alkohol: schon geringe Mengen Alkohol führen über eine Aktivierung des vegetativen Nervensystems und der folgenden Beschleunigung der Herzfrequenz und der Steigerung des Herzminutenvolumens zu einer Erhöhung des Blutdrucks.
  • vegetatives Nervensystem: Hypertoniker scheiden unter Stress deutlich mehr Stresshormone (Katecholamine) als Personen mit normalen Blutdruckwerten aus. Die Stresshormone bewirken an den Arterien eine Kontraktion der Muskelfasern. Über eine Erhöhung des Gefäßwiderstandes wird auch der Blutdruck erhöht.
  • Stress: In einer Studie konnte gezeigt werden, dass jeder zweite Arbeitnehmer am Arbeitsplatz erhöhte Blutdruckwerte aufwies. Allerdings wird nicht die Berufstätigkeit, sondern der negative Stress (Dystress) - die Belastung ohne die Möglichkeit des wirksamen Handelns - für den Bluthochdruck verantwortlich gemacht.
  • Rauchen und geringe körperliche Aktivität begünstigen auch die Entwicklung einer primären Hypertonie.

Viele dieser Faktoren, wie falsche Ernährung, Übergewicht, zu viel Salz im Essen, Rauchen, Alkohol und negativer Stress führen zu Verhärtungen in den Gefäßwänden und eventuell auch zu Ablagerungen innerhalb der Gefäße. Dadurch verlieren diese an Elastizität - der Druck steigt.

Auf Dauer ist dieser Zustand deshalb so gefährlich, weil die Gefäße einreißen können. Passiert dies im Gehirn, spricht man von Schlaganfall. Geschieht es am Herzmuskel, nennt man es Herzinfarkt.

Außerdem wird das Herz selbst ständig belastet, da es gegen einen immer höheren Druck ankämpfen muss mit der Folge, dass es irgendwann schwächer wird - eine Herzinsuffizienz ist entstanden.


Aktuelle Meldungen

Pixabay / herbalhemp
© Pixabay / herbalhemp

13.07.2018

Cannabis – Heilpflanze und nicht nur Droge

Seit 2017 ist Cannabis als Medikament (als Spray, Tabletten aber auch die Blüten) verschreibungsfähig, jedoch sind die Hürden für Ärzte und Patienten weiterhin sehr hoch.


pixabay.com / silviarita
© pixabay.com / silviarita

06.07.2018

5 Irrtümer rund um das Sonnenbad

Die meisten Menschen freuen sich alljährlich auf den Sommer. Vergessen ist der Winterblues, weg sind die vielen trüben Stunden. Doch die ersehnten Sonnenstrahlen können auch viel Schaden anrichten, ohne dass wir es gleich bemerken.


pixabay.com / Hiljon
© pixabay.com / Hiljon

02.07.2018

Lärm macht krank - Wie man sich im Alltag davor schützen kann

Wenn Lärm dauerhaft ertönt und es keine ruhigen Momente gibt, dann macht dieser auf Dauer krank. Straßen mit vielen Autos, öffentlicher Verkehr und Flugzeuge gehören zu den hauptsächlichen Lärmverursachern.


Monika Torloxten  / pixelio.de
© Monika Torloxten / pixelio.de

27.06.2018

Hightech Schädelimplantate in der Medizin

Neue Werkstoffe, innovative Techniken und brillante Ideen haben die Medizintechnik innerhalb der letzten Jahre enorm verändert.


pixabay.com / 089photoshootings
© pixabay.com / 089photoshootings

26.06.2018

Krankengymnastik zur schnellen Verbesserung des körperlichen Befindens

Egal ob nach einem Unfall, einem Bandscheibenvorfall oder bei anderen körperlichen Beschwerden - Krankengymnastik kann helfen, diese Beschwerden komplett zu beheben oder zumindest abzumildern.



Newsletter Abbonieren



Aktuelles Wetter



Wissen-Gesundheit im Netz

socials




loader