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RATGEBER - Bluthochdruck

Therapie

Um diese Folgeschäden zu vermeiden, muss der Bluthochdruck frühzeitig und konsequent behandelt werden. 
Jede Blutdrucksenkung bedeutet einen Gewinn an Lebensjahren. Das Therapieziel  ist eine Senkung des Blutdrucks unter 140/90mmHg.

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Sowohl allgemeine Maßnahmen  als auch die medikamentöse Therapie helfen dieses Ziel zu erreichen.
Die vier Säulen der Behandlung sind: Bewegung, Ernährung, Stressabbau und Medikamente.

1. Allgemeine Maßnahmen zur Blutdrucksenkung

  • Kochsalzverbrauch:  Eine Einschränkung des Kochsalzverbrauchs von den üblichen 12 bis 15 Gramm pro Tag auf 4 bis 6 Gramm pro Tag bewirkt meist eine Senkung des Blutdrucks um 10 bis 15 mmHg. Bei einer Verringerung auf 3 Gramm pro Tag ist mit einer ausgeprägten Blutdrucksenkung zu rechnen.
  • Alkoholverbrauch und Rauchen einschränken
  • körperliche Aktivität: durch regelmäßige körperliche Bewegung kann der Blutdruck günstig beeinflusst werden, am besten ist Ausdauersport.
  • Übergewicht: Eine Verringerung des Übergewichts in Richtung Normalwert führt bei den meisten Patienten zu einer Normalisierung der Blutdruckwerte. Eine Gewichtsabnahme von 5 Kilogramm bewirkt eine Blutdrucksenkung um ca. 10 mmHg.
  • Stress - vor allem im Beruf vermeiden: Wahrscheinlich leichter gesagt als getan. Empfehlenswert sind Entspannungstechniken wie Yoga, autogenes Training und ausreichend Schlaf.
  • medikamentöse Therapie

2. Medikamentöse Therapie

Arzneimittel werden dann verordnet, wenn durch die allgemeinen Maßnahmen keine ausreichende und dauerhafte Blutdrucksenkung erzielt werden kann.

Die Therapie kann sowohl als Monotherapie als auch als Kombinationstherapie mit 2 oder 3 Wirkstoffen gleichzeitig erfolgen.

  • Diuretika ( Entwässerungsmittel, wirken über eine Verringerung des Blutvolumens)
  • Beta-Blocker (Hauptsächlich die beta1-Rezeptoren am Herzen werden blockiert. Eine Blutdrucksenkung wird u. a. durch eine Abnahme des Herz-Minutenvolumens erreicht.)
  • ACE-Hemmer (Sie hemmen das Angiotensin-Konversions-Enzym, welches wiederum eine entscheidende Rolle im Renin-Angiotensin-System besitzt. Das Renin-Angiotensin-System ist eine Regelkreis, der den Blutdruck und den Wasser-Elektrolythaushalt reguliert und so auch an der Blutdruckregulation beteiligt ist.)
  • Kalzium-Antagonisten (Sie bewirken eine Verringerung der Herzarbeit, senken die Spannung in der Gefäßmuskulatur, wodurch eine Erweiterung der Gefäße und somit eine Blutdrucksenkung erreicht wird.)
  • Alphablocker (Die Rezeptoren für bestimmte Stresshormone, die Katecholamine, werden blockiert.)
  • Angiotensin-II-Antagonisten (Gegenspieler der blutdrucksteigernden Gewebshormone, die Angiotensine)

Eine Kombinationstherapie kann sinnvoll sein, um Nebenwirkungen zu reduzieren. Als sinnvolle Substanzkombinationen gibt die WHO folgende Möglichkeiten an:

  • Diuretikum + Betablocker
  • Diuretikum + ACE-Hemmer oder Angiotensin-II-Antagonist
  • Calciumantagonist + Betablocker
  • Calciumantagonist + ACE-Hemmer
  • Alphablocker + Betablocker

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