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RATGEBER - Herzkrank I

Herzmuskelschwäche: Wie kommt es dazu?

Wegen der weiten Verbreitung und der großen Gefahren, die mit ihr verbunden sind, ist es wichtig, die Ursachen der Herzmuskelschwäche zu kennen.

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Nur durch systematische Untersuchungen und genaue Kenntnisse der verschiedenen Ursachen ist es möglich, einer Herzmuskelschwäche von vornherein vorzubeugen oder, wenn das nicht möglich ist, ein Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten.

Überwiegend wird die chronische Herzmuskelschwäche bei Patienten diagnostiziert, deren Herz-Zeit-Volumen unter Belastung nicht in ausreichendem Maße ansteigen kann oder eine Beeinträchtigung derFüllung des Herzens vorliegt.

Es gibt viele Gründe für das Auftreten einer chronischen Herzmuskelschwäche.
Die größten Risiken aber gehen von einem nicht oder unzureichend behandelten hohen Blutdruck (arterielle Hypertonie) sowie der koronaren Herzkrankheit aus.

Gefahr Nr. 1: Arterielle Hypertonie (Bluthochdruck)

Bei einem dauerhaft zu hohen Blutdruck („arterielle Hypertonie“) muss das Herz permanent gegen einen erhöhten Widerstand arbeiten.

Dadurch verändert sich der Herzmuskel: Er wird dicker - meist nur im Bereich der linken Herzseite, die für den Blutauswurf in den Körperkreislauf zuständig ist; eine solche Vergrößerung des Herzens bzw. Verdickung der Herzwände bezeichnet man als Herzmuskelhypertrophie.

Systematische Untersuchungen an großen Bevölkerungsgruppen haben gezeigt, dass eine Herzmuskelhypertrophie als wichtigste Ursache für die Entwicklung einer chronischen Herzschwäche anzusehen ist.

Je höher der Blutdruck und je ausgeprägter die Herzmuskelhypertrophie ist, desto größer ist die Gefahr, dass der Herzmuskel langfristig Schaden erleidet.

Gefahr Nr. 2: Die koronare Herzkrankheit

Unter einer koronaren Herzkrankheit (KHK) versteht man Veränderungen - Einengungen und/oder Verschlüsse - der Herzkranzgefäße.

Die Verschlüsse der Herzkranzgefäße können letztlich zu einem Herzinfarkt führen, bei dem Herzmuskelgewebe abstirbt und durch Narbengewebe ersetzt wird.

Die nicht betroffenen Herzmuskelareale müssen in der Folge dauerhaft mehr arbeiten, sie arbeiten unökonomisch, werden irgendwann überlastet und führen zur Herzmuskelschwäche.

Das Herz reagiert auf eine Herzmuskelschwäche mit einer vermehrten Ausschüttung von Stresshormonen (Adrenalin, Noradrenalin). Diese sollen die ermüdeten Herzmuskeln wieder „anfeuern“.

Zwei andere Hormone, die von der Niere gebildet und bei Herzmuskelschwäche an das Blut abgegeben werden (Renin und Angiotensin II), führen zu einer Verengung der äußeren Blutgefäße ebenfalls mit dem Ziel, die Funktionsweise des Herzens zu verbessern und die Blutversorgung des gesamten Körpers aufrechtzuerhalten.

Der Betroffene bemerkt die Wirkung der gerade beschriebenen Hormone in der Regel durch eine Beschleunigung des Pulses (Adrenalin, Noradrenalin) und/oder einen Anstieg des Blutdrucks (Renin, Angiotensin II).

Häufig ist bei KHK-Patienten der Blutdruck jedoch sowieso schon erhöht, so dass sich die schlechten Einflüsse auf das Herz steigern.

Langfristig gerät das Herz-Kreislauf-System in einen Teufelskreis aus Anpassungsvorgängen und dadurch fortschreitender Herzmuskelschwäche.

Etwa jeder zweite Patient, der bei einer koronaren Herzkrankheit einen Herzinfarkt überlebt, entwickelt im Verlauf seiner Erkrankung eine chronische Herzmuskelschwäche.


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