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RATGEBER - Schwindel

Morbus Menière

Eine unangenehme Schwindelkrankheit ist der Morbus Menière, bei der die Betroffenen heftige von Erbrechen und Übelkeit begleitete Drehschwindelanfälle erleiden. Die Attacken können zu jeder Tages- und Nachtzeit auftreten, dauern mindestens 20 Minuten bis mehrere Stunden an. Währenddessen hören die Patienten schlecht, oftmals klagen sie über Ohrensausen. Leiden sie auch unter Tinnitus, wird das Geräusch verstärkt. Ursache ist eine Vermehrung der Innenohrflüssigkeit (medizinisch: Endolymphe, siehe Text). Dies bewirkt eine Druckerhöhung, welche die Beschwerden hervorruft. Die Attacken treten plötzlich, ohne Vorwarnung auf. Oft sind sie ein Stressanzeichen.

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Der Arzt verordnet Bettruhe, Medikamente gegen Übelkeit und Erbrechen und ein leichtes Beruhigungsmittel. Heilbar ist die Erkrankung nicht. Im Extremfall legen die Ärzte ein Röhrchen ins Trommelfell, damit die Flüssigkeit abfließen kann. In schwierigen Fällen geben sie Tropfen durch das Röhrchen, welche die Innenohrflüssigkeit produzierende Zellen des Innenohres zerstören.


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