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RATGEBER - Autoimmunkrankheiten

Einige Autoimmunerkrankungen

Beim Gelenkrheuma (med: rheumatoide Polyarthritis) wiederum werden die Gelenke an ihren Knorpeln und Knochen durch Entzündungsreaktionen geschädigt. In Folge kommt es zu schmerzhaften Gelenkverformungen, welche auch die Bewegungsmöglichkeiten einschränken. Beim Diabetes Typ 1 werden die Insulin produzierenden Zellen auf der Bauchspeicheldrüse zerstört. Und bei der Multiple Sklerose gelangen Abwehrzellen in das Zentralnervensystem und zerstören die Isolierschicht der Nervenzellen. Die Folge sind schwere neurologische Schäden am ganzen Körper.

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Es gibt unzählige verschiedene Autoimmunerkrankungen. So auch die perniziöse Anämie. Hier kann das Vitamin B 12 aus der Nahrung nicht ins Blut aufgenommen werden. Denn bei den Betroffenen werden bestimmte Zellen in der Magenschleimhaut vom Immunsystem zerstört. Diese Zellen braucht aber das Verdauungssystem, weil sie einen so genannten Intrinsic-Faktor produzieren, der für die Aufnahme von B12 benötigt wird. Ohne B 12 kommt es langfristig zu einer Blutarmut. Die Behandlung besteht in einer regelmäßigen Vitamin B 12-Injektionen direkt ins Blut.

Die Angriffsziele der eigenen Immunabwehr können sich also auf ein einzelnes Organ beschränken. Oder sie können den ganzen Körper – das heißt mehrere Organe und Gefäßsysteme – betreffen. Dies ist bei der Wegener Granulomatose der Fall, bei der sich Blutgefäße entzünden und dann absterben. Hinter der Schadensstelle wird das betroffene Organ dann schlechter mit Blut versorgt. Am Beginn der Erkrankung entwickeln sich an Nase, Ohr oder Hals schwer heilende Wunden oder Blutungen. Schreitet der Entzündungsprozess fort, können Haut, Lunge, Auge und Nieren ebenfalls betroffen sein. Eine Heilung ist wie bei allen Autoimmunkrankheiten nicht möglich. Es gibt aber Medikamente, die den Entzündungsprozess aufhalten.


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