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RATGEBER - Entzündliche Darmerkrankungen

Gentherapie mit Interleukin-10

Gentherapie mit Interleukin-10

Amsterdamer Forscher arbeiten an einer Gentherapie bei Morbus Crohn mit dem körpereigenen Botenstoff Interleukin-10, der für seine entzündungshemmende Wirkung bekannt ist.
Das Ziel der Wissenschaftler ist, die Entzündungsbereitschaft dauerhaft zu hemmen.

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Bei dieser Behandlung verändern Mediziner die von Patienten gewonnenen T-Lymphozyten im Reagenzglas. T-Lymphozyten sind Blutzellen, die bei den Abwehrvorgängen des Immunsystems eine große Rolle spielen. Sie mit Viren zusammengebracht, die das Interleukin-10-Gen in die T-Lymphozyten einschleusen.

Der Patient erhält im Anschluss seine eigenen, nun mit Interleukin-10 angereicherten T-Zellen zurück. Folge des aufwendigen Verfahrens ist, dass die Abwehrzellen bei erneuter Entzündung Interleukin-10 ausstoßen und so die Entzündung zurückdrängen. Damit ist das Interleukin-10 durch die T-Zellen direkt in ausreichender Menge an Ort und Stelle.

Transplantation von Knochenmark-Stammzellen bei schwerem Morbus Crohn

Wissenschaftler des Freiburger Universitätsklinikums haben einen riskanten Eingriff in der Therapie von Morbus Crohn gewagt: Sie entnahmen einem Patienten, der schwer an Morbus Crohn erkrankt war, Knochenmark-Zellen. Diese Zellen spielen eine große Rolle bei der Immunabwehr.
Durch eine hochdosierte Chemotherapie an diesen Zellen zerstörten die Forscher das im Laufe des Lebens erworbene Immunsystem (die spezifische Immunabwehr) des Patienten.

Nach der Retransplantation dieser Zellen ins Knochenmark befand sich das Immunsystem wieder in einem "jungfräulichen Zustand". Das bedeutet, dass das Immunsystem vorerst lahmgelegt war und sich allmählich, nach Kontakt mit bestimmten Krankheitserregern, neu entwickeln musste.
Dadurch war die unkontrollierte Immunreaktion, die von den Forschern als mögliche Ursache des Morbus Crohn angesehen wird, ausgeschaltet.

Sechs Monate nach dem Eingriff hatte der Patient keine Beschwerden mehr mit seinem Darm. Prof. Dr. Wolfgang Kreisel, ein an dem Projekt beteiligter Forscher, hält diese Therapie für eine Erfolg versprechende Option, wenn die herkömmliche Therapie erfolglos bleibt.


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