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RATGEBER - Leberzirrhose

Anzeichen für eine Leberzirrhose

Wer unter einer Leberzirrhose leidet, kommt meist wegen allgemeiner Beschwerden zum Arzt. Das heißt, er fühlt sich müde, antriebsschwach und abgeschlagen. Dazu kommen Appetitlosigkeit, Völlegefühl, Verdauungsbeschwerden und vielleicht ein Druckgefühl unter dem Brustbein oder unter dem rechten Rippenbogen, dort wo die Leber sitzt. Dennoch weiß ein Arzt meist sofort Bescheid. Denn eine Lebererkrankung geht mit zahlreichen typischen Merkmalen am ganzen Körper einher. So haben diese Männer und Frauen einen aufgeblähten Bauchraum mit Wasseransammlungen und sehr schlanke Arme und Beine mit wenig Muskeln. Beim Mann zeigt sich zudem eine leichte Brustbildung, ein Verlust der Brustbehaarung und eine Hodenschrumpfung. Das hat negative Auswirkungen auf die Sexualität. Ursache ist ein schlechter Abbau des weiblichen Geschlechtshormons Östrogen in der Leber.

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Sehr typisch ist auch ein Juckreiz am ganzen Körper, eine Gelbfärbung des Augenweiß, kleine spinnenartig aussehende Gefäße in der Haut und vieles mehr. Wenn der Arzt dann noch die Leber abtastet, ist diese entweder deutlich vergrößert, weil sich in ihr noch Entzündungsvorgänge abspielen. Oder sie ist nicht mehr tastbar, weil die Entzündungen schon vernarbt sind und die Leber von funktionslosem Bindegewebe durchzogen wird. So kann sie nicht mehr arbeiten. Dies führt zu einer Beeinträchtigung aller innerer Organe. Jetzt helfen nur noch eine Lebertransplantation oder ein Wunder. Ich muss Ihnen das so drastisch schildern, weil viele Menschen gar nicht wissen, was sie sich mit ihrem alkoholreichen Lebensstil alles antun. Trinksprüche lassen dies vermuten, wie etwa jener: „Zwischen Leber und Milz passt immer noch ein Pils.“ 

Wenn ein Arzt noch Gewissheit haben will, dann macht er Laboruntersuchung des Blutes; bei kleinen Schädigungen der Leber ist die Gamma-GT (Gamma Glutamyl-Transferase) oft der erste Wert, der leicht erhöht ist. Der Normwert liegt bei Männern unter 66 U/l, bei Frauen unter 39 U/l.


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