Anzeige:
Anzeige:

RATGEBER - Magengeschwür

Magenspiegelung: Wann ist sie angeraten?

Wenn Sie mit akuten Magenbeschwerden zum Arzt gehen, macht er in der Regel erst einmal eine „Blindtherapie“. Das heißt, er kombiniert aufgrund Ihrer Krankheitsanzeichen, dass Sie eine Magenschleimhautentzündung haben, und verschreibt Ihnen in den meisten Fällen einen Protonenpumpenhemmer.

Anzeige:

Wenn die Therapie allerdings nach zwei Wochen nicht anschlägt, wird er Sie zu einer Magenspiegelung (Gastroskopie) bestellen.

Weiterhin sollten alle Magenbeschwerden, die über einen längeren Zeitraum hinweg bestehen, ärztlich abgeklärt werden. Hier lässt sich eine sichere Diagnose hauptsächlich mit Hilfe einer Magenspiegelung stellen.

Der dritte Grund für eine Magenspiegelung ist ein zuvor festgestelltes Magengeschwür. Hier muss eine Kontrolle nach vier bis sechs Wochen erfolgen, unabhängig davon, ob Sie noch Beschwerden haben oder nicht.

Auch wenn jemand aus Ihrer Familie an einem Magenkrebs verstorben ist, heißt das für Sie, dass Sie sich ab 45 regelmäßig einer Magenspiegelung unterziehen sollten.

Der große Vorteil eines Gastroskops: Der Arzt kann ins Innere des Menschen schauen und gleichzeitig eine Gewebeprobe entnehmen. Entdeckt er beispielsweise auf den Schleimhäuten des oberen Verdauungstrakts eine Gewebewucherung, nimmt er noch in der gleichen Sitzung eine Gewebeprobe (Biopsie), die dann auf das Magenbakterieum Helicobacter pylori oder auf Krebszellen hin untersucht wird.

Möglich ist zudem, auffällige Areale sogleich zu behandeln. Mit winzigen Zangen oder Schlingen lassen sich kleinere Wucherungen direkt entfernen. Mittels eines elektrischen Instruments ist es möglich, beispielsweise Gefäße zu veröden und somit Blutungen zu stoppen.

Dank spezieller Beruhigungsmittel und Sprays ist eine Magenspiegelung heute gut auszuhalten, das früher so ungenehme Würgegefühl taucht nur noch abgeschwächt auf. 


Aktuelle Meldungen

pixabay / Engin_Akyurt CC0
© pixabay / Engin_Akyurt CC0

16.01.2020

Augenlasern Türkei - Der Weg zum Sehen ohne Sehhilfe

Viele Menschen sind heutzutage auf Sehhilfen wie Brillen oder Kontaktlinsen angewiesen. Dabei fühlen sich viele Betroffene durch die Sehhilfe gestört.


pixabay / nastya_gepp
© pixabay / nastya_gepp

15.01.2020

Reizhusten - was hilft?

Reizhusten ist ein unangenehmer Begleiter. Tagsüber raubt er einem den Nerv und nachts den wohlverdienten Schlaf.


pixabay / Babienochka
© pixabay / Babienochka

09.01.2020

Unkomplizierte Hilfe bei Libidoverlust: Was hilft gegen sexuelle Unlust bei Frauen?

Haben Frauen häufig keine Lust auf Sex, handelt es sich beim Libidoverlust nicht um eine Krankheit.


pixabay / HeungSoon
© pixabay / HeungSoon

27.12.2019

Sportarten für die alternde Bevölkerung

Aufgrund des Rückgangs der Geburtenrate und der immer besser werdenden medizinischen Versorgung der Bevölkerung steigt das Durchschnittsalter stetig.


pixabay / truthseeker08
© pixabay / truthseeker08

17.12.2019

Änderungen in der Pflege ab 2020

Mit dem neuen Pflegeberufegesetz ab 2020 wird die Pflegeausbildung neu geregelt. Zudem sollen auch die Arbeitsbedingungen in der Pflege selbst verbessert und damit attraktiver werden. Der Beruf des Pflegers verdient ein besseres Image und wirft gleichzeitig neue Fragen auf.



Newsletter Abbonieren



Aktuelles Wetter



Wissen-Gesundheit im Netz

socials




loader