Anzeige:
Anzeige:

RATGEBER - Mukoviszidose

Mukoviszidose - Vorbeugung

Richtiggehend vorbeugen ist nicht möglich, da es sich um eine Erbkrankheit handelt. Allerdings wird derzeit überlegt, ob ein Neugeborenenscreening sinnvoll ist.

Anzeige:

Für ein solches Screening spricht, dass damit ein früher Therapiebeginn möglich ist, welcher die Organschäden kleiner hält. Dagegen sprechen hauptsächlich die Kosten für die Solidargemeinschaft.

Technisch läuft das Screening in zwei Stufen ab: Zunächst wird das immunreaktive Trypsin bestimmt. Das ist ein Verdauungsenzym, das im Dünndarm Eiweiße zersetzt. Bei erhöhten Werten wird dann eine molekulargenetische Untersuchung durchgeführt, um das Trypsin auf Veränderungen (Mutationen) zu testen.

Eine Studie aus Großbritannien (veröffentlicht 2007) untersuchte deshalb die ökonomischen Auswirkungen des Neugeborenenscreenings auf Mukoviszidose: Die Arbeitsgruppe um Erika Sims von der Universität Dundee in Schottland verglich in ihrer Studie die Behandlungskosten für junge Patienten, bei denen die Diagnose unterschiedlich zustande kam. Einmal wurde sie durch ein Neugeborenenscreening gestellt. Bei den anderen kam sie  auf herkömmlichem Wege durch Symptome und Verdachtsmomente zustande. Die Therapiekosten betrugen in der ersten Gruppe 7.228 US-Dollar und in der zweiten Gruppe 12.008 US-Dollar. Eine einzelne Untersuchung kostet 4,45 US-Dollar. Damit wäre es billiger, systematisch nach der Krankheit zu forschen und sofort mit der Therapie anzufangen. Dieser Beschluss müsste in Deutschland allerdings erst vom gemeinsamen Bundesausschuss gefasst werden.

(Studie: Sims  et al.: Economic implications of newborn screening for cystic fibrosis: a cost of illness retrospective cohort study. Lancet: 2007 Vol. 369  1187-95)


Aktuelle Meldungen

pixabay / guvo59
© pixabay / guvo59

23.05.2019

Pflege im Alter - Diese Möglichkeiten gibt es

Spare jetzt, dann hast Du in der Not. Dieser Spruch hat auch in der modernen aktuellen Zeit nicht an Bedeutung verloren.


pixabay / herbalhemp
© pixabay / herbalhemp

23.05.2019

So nebenbei ein bisschen Cannabis

Man kann reines Marihuana rauchen oder Haschisch konsumieren. Es gibt aber auch die Möglichkeit, die Substanzen in Getränke und Speisen zu mixen und diese somit ein wenig aufzupeppen.


pixabay / stevepb
© pixabay / stevepb

22.05.2019

Fieber – ab wann ist es gefährlich?

Jeder hat schon mal Fieber gehabt, ob im Laufe einer Grippe oder nach etwas zu viel Zeit in der prallen Sonne


pixabay / Myriams-Fotos
© pixabay / Myriams-Fotos

21.05.2019

Schutz vor Heuschnupfen in den eigenen vier Wänden

In der Pollenzeit wird vielen Pollenallergikern wieder das Leben sehr schwer gemacht, da sie mit den typischen Symptomen zu kämpfen haben, beispielsweise juckende und gerötete Augen, Niesattacken, laufende Nase und Atembeschwerden.


pixabay / pixel2013
© pixabay / pixel2013

15.05.2019

Vitamin-D: Diese Lebensmittel enthalten am meisten davon

Der menschliche Körper kann Vitamin D vorrangig durch die Einwirkung von Sonnenlicht produzieren. Trifft Sonnenlicht auf die Haut, wandelt der Körper es in Vitamin D um und die Speicher werden aufgefüllt.



Newsletter Abbonieren



Aktuelles Wetter



Wissen-Gesundheit im Netz

socials




loader